Tottenham rutscht richtung abstieg – tudor redet vom boot

Nur noch ein Punkt trennt Tottenham Hotspur vom ersten Abstiegsplatz. Nach dem 1:3 gegen Crystal Palace ist das keine Theorie mehr – das ist die nackte Tabelle. Und mittendrin steht Igor Tudor, der nach drei Niederlagen aus drei Spielen als Interimstrainer über Boote philosophiert.

Rekorde, die niemand haben will

Die Zahlen sind brutal. Elf Ligaspiele in Folge ohne Sieg – das gab es bei den Spurs zuletzt im Oktober 1975. Fünf Premier-League-Niederlagen am Stück? Nicht mehr gesehen seit November 2004. Und kein einziger Ligasieg im gesamten Kalenderjahr – das passierte Tottenham letztmals 1935. Man muss das kurz sacken lassen. 1935.

Das Groteske dabei: Während der Klub sportlich in freiem Fall ist, steht am Dienstag das Champions-League-Achtelfinale bei Atlético Madrid an. Unter den 16 besten Mannschaften Europas. Das ist kein Witz, das ist der Spielplan.

Die rote karte als wendepunkt – oder ausrede

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Gegen Crystal Palace lief es zunächst gar nicht schlecht. Micky van de Ven verursachte beim Stand von 1:0 für Tottenham einen Elfmeter – und sah dafür auch noch Rot. Was danach kam, war kein Fußball mehr, sondern ein Kollaps. Tudor sprach hinterher von einem Moment, in dem man „alles bezahlen muss