Torino: aboukhlal nach knie-op – comeback in weiter ferne?
Schock in Turin: Zakaria Aboukhlal, der marokkanische Nationalspieler und Flügelstürmer des FC Torino, musste sich einer erneuten arthroskopischen Knieoperation unterziehen. Das gab der Verein gestern bekannt, und die Fans bangen nun um das Comeback des talentierten Angreifers.

Die details der operation und die ungewisse prognose
Die Operation erfolgte in Amsterdam unter der Leitung von Dr. Bas Pijnenburg, unterstützt vom medizinischen Team des Torino. Ziel war es, die Folgen einer früheren Knieverletzung zu beheben, die sich während eines Zweikampfes verschlimmert hat. Die genaue Ursache der erneuten Verletzung blieb zunächst unklar, doch die Notwendigkeit einer weiteren Operation spricht Bände.
Was besonders enttäuschend ist: Aboukhlal hatte sich zuletzt in Form gebracht und spielte in den ersten vier Partien des Jahres regelmäßig von Beginn an. Seine Dynamik und sein Dribbling waren wichtige Impulse für das Offensivspiel der Turiner. Seine letzte Partie datiert vom 15. Februar, als er 45 Minuten gegen Bologna auf dem Platz stand. Nun droht eine längere Ausfallzeit, die die Planungen von Trainer Ivan Juric erheblich durcheinanderwirbelt.
Die medizinische Abteilung des Torino hält sich bedeckt und möchte keine voreiligen Schlüsse ziehen. Die Prognose für die Rückkehr von Aboukhlal soll in den kommenden Wochen anhand der klinischen Entwicklung festgelegt werden. Man kann lediglich spekulieren, ob eine vollständige Heilung und Rückkehr auf das Spielfeld realistisch ist, oder ob weitere Eingriffe notwendig sein könnten. Die Fans hoffen natürlich auf ein Wunder, doch die Realität sieht düster aus.
Aboukhlal kam in dieser Saison bisher 15 Mal für Torino zum Einsatz, darunter sechs Partien als Stammspieler. Sein Fehlen wird im Kampf um die internationalen Plätze eine spürbare Lücke reißen. Die Frage ist nun, wie schnell die Verantwortlichen einen adäquaten Ersatz finden können, um den Qualitätsverlust zu kompensieren. Und wie geht es mit Aboukhlal weiter? Seine Karriere könnte durch diese Pechsträhne ernsthaft gefährdet sein.
