Topuria vor kampf gegen gaethje: "das wird justin wehtun"

Washington D.C. – Ilia Topuria, der amtierende Leichtgewichtschampion der UFC, hat vor seinem Titelverteidigungskampf gegen Justin Gaethje am kommenden Sonntag (bzw. Montag früh um 05:00 Uhr MESZ) in der Casa Blanca eine klare Ansage gemacht. Der 'Matador' scheint nicht nur körperlich, sondern auch mental auf einen harten Kampf vorbereitet zu sein, und deutet an, dass Gaethje eine schmerzhafte Erfahrung erleben wird.

Die mentale stärke des champions

Die Medienpräsenz in Washington ist enorm, wie Topuria anmerkte. Die UFC hat ihn zu einem Star gemacht, und er ist dankbar für das Interesse. Doch all dies lenkt ihn nicht ab. "Ich kann die persönlichen Angriffe ausblenden. Das ist Professionalität," erklärte Topuria in einem Interview mit MARCA. Der Vorfall mit Gaethje, bei dem dieser versuchte, ihn in ein persönliches Drama zu verwickeln, hat ihn nicht im Geringsten beeinflusst.

Topuria betonte, dass er Gaethje für seine respektlose Behandlung nicht verzeihen wird. "Das ist nicht das Verhalten eines Mannes," kritisierte er. Er will sich davon nicht unterkriegen lassen, sondern es als zusätzliche Motivation nutzen, um Gaethje im Octagon zu dominieren.

Die strategie und ihre grenzen

Die strategie und ihre grenzen

Topuria erwartet von Gaethje eine ungewohnte Strategie. Er rechnet mit einem verstärkten Fokus auf Ringen, aggressivem Kicksspiel und einem Versuch, den Kampf über die Distanz zu ziehen. "Das ist sein Plan, was sie auf den Papier ausgearbeitet haben. Aber sobald er meine Fäuste spürt, wird er wie ein gefällter Baum zu Boden gehen," kündigte Topuria an. Er sieht die vorgeplante Strategie von Gaethje als Illusion, die in der Realität des Kampfes zerbrechen wird.

Mehr als nur ein kampf – ein symbolischer moment

Mehr als nur ein kampf – ein symbolischer moment

Der Kampf in der Casa Blanca hat für Topuria eine besondere Bedeutung. Es ist nicht nur ein Titelverteidigungskampf, sondern ein Moment, der seinen Aufstieg in der Welt des Sports symbolisiert. "Man muss innehalten und sich bewusst machen, wo man herkommt und wohin man geht," reflektierte er. Diese Erfahrung, in den Gärten der Casa Blanca zu stehen, mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten zu interagieren, ist ein unvergesslicher Moment in seinem Leben.

Madrid als nächstes ziel?

Topuria deutete an, dass ein Kampf in Madrid seinen persönlichen Wert noch steigern würde. Die Möglichkeit, vor Freunden und Familie zu kämpfen und seine Fans aus Spanien und Georgien zu begeistern, wäre ein unbeschreibliches Gefühl. "Pelear en Madrid podría superar a la Casa Blanca," sagte er. Vielleicht wäre dies sogar sein Abschiedskampf, ein würdiger Abschluss seiner Karriere.

Und was wäre, wenn Conor McGregor gegen Max Holloway gewinnen sollte? Topuria lächelte: "Das wäre lustig. Ich hoffe, er gewinnt. Es wäre gut für mich." Sein Schicksal liegt in eigenen Händen, unabhängig davon, wer den Kampf zwischen McGregor und Holloway gewinnt.

Die Vorbereitungen für den Kampf in der Casa Blanca laufen auf Hochtouren. Morgen steht der Besuch des Weißen Hauses an, um die letzten Details zu klären. Topuria ist bereit, egal ob es regnet oder stürmt. "Mir ist es egal. Wir kämpfen unter den gleichen Bedingungen," sagte er entschlossen. Der Sieg ist ihm gewiss.