Topuria träumt von madrid: sein letzter kampf in spanien?

Ilia Topuria, der hispanisch-georgische Double-Champion, hat in Washington seine Zukunftspläne verraten – und sie scheinen fest mit seiner Heimat Spanien verbunden zu sein. Während der Aufstieg in Miami in den kommenden Jahren für den Kämpfer eine logische Konsequenz seiner Karriere darstellt, schwingen starke emotionale Bande ihn zurück nach Madrid.

Die sehnsucht nach der heimat: mehr als nur ein kampf

Die sehnsucht nach der heimat: mehr als nur ein kampf

Topuria ließ keinen Zweifel daran, dass er nach seiner aktiven Karriere nach Spanien zurückkehren wird. Doch sein Wunsch geht noch weiter: Er träumt davon, seinen letzten Kampf in Madrid auszutragen – ein Ereignis, das er als „etwas sehr Besonderes“ bezeichnet. „Madrid, klar!“, erklärte der ‚Matador‘ gegenüber spanischen Medien, darunter MARCA, in Washington, als er gefragt wurde, welches Ereignis seine aktuelle Fight Week in der Casa Blanca übertreffen könnte. Er sieht in einem Kampf in Madrid nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern auch eine Gelegenheit, seine Fans aus Spanien und Georgien zusammenzubringen, die er seit Jahren in Europa nicht mehr live erleben konnten.

Die UFC-Führung zögert. Obwohl die Idee eines UFC-Events in Spanien schon 2024 für großen Hype sorgte, scheint ein solches Ereignis noch in weiter Ferne zu liegen. Dana White, der Chef der UFC, bekräftigt zwar immer wieder sein Interesse, hat aber bisher weder einen Termin noch einen Austragungsort genannt. Topuria selbst deutete an, dass er in dieser Woche keine Gespräche zu diesem Thema erwartet. „Wenn mich jemand jetzt anrufen und sagen würde, sie wollen mit mir über das UFC-Event in Spanien sprechen, würde ich sagen: ‚Lasst uns am 15. Juni mit einem Glas Wein darüber reden, jetzt bin ich in dem, was ich gerade mache‘.“

Die Aussagen Topurias zeigen deutlich, dass er sich fest mit Spanien identifiziert – unabhängig von seinem Wohnort in Miami. Seine Karriere mag ihn in die USA führen, sein Herz schlägt jedoch weiterhin für Madrid, und der Gedanke, seine sportliche Reise dort zu beenden, scheint ihn zutiefst zu erfüllen. Ob dieser Traum in Erfüllung geht, bleibt abzuwarten, aber die Sehnsucht nach der Heimat ist unverkennbar.