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Toni Kroos äußert Zweifel an Bayer Leverkusens Transferpolitik

Leverkusen – Toni Kroos (36), ehemaliger Fußballstar, hat im Podcast „Einfach mal Luppen“ seine Verwunderung über die Entwicklungen bei Bayer Leverkusen zum Ausdruck gebracht, wo er von 2009 bis 2010 spielte. Er hegt Zweifel, ob die Verantwortlichen den richtigen Weg eingeschlagen haben.

Kroos kritisiert den Umgang mit Robert Andrich

Besonders kritisch sieht der Weltmeister von 2014 den Umgang mit Robert Andrich. Der Mittelfeldspieler verlor unter dem neuen Trainer Carles Martinez zunächst seinen Status als Kapitän und erhielt anschließend deutlich weniger Einsatzzeiten. Lange deutete alles auf einen Wechsel hin, doch Andrich blieb letztendlich.

Zusätzlich verkaufte Leverkusen mit Exequiel Palacios einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler nach England. Kroos kann diese Entscheidung nicht nachvollziehen: „Du rasierst einen Rob (Andrich; d. Red.) komplett, um gleichzeitig dann auf der Position noch jemanden zu verkaufen. Weiß ich nicht, das ist ganz komisch.“

Kaderveränderungen schwächen Leverkusen laut Kroos

Kaderveränderungen schwächen Leverkusen laut Kroos

Auch insgesamt sieht Kroos den Kader der Werkself nach der Transferperiode schwächer aufgestellt. Neben Palacios verließen unter anderem Piero Hincapie und Alejandro Grimaldo den Verein. Als Ersatz kamen Afonso Moreira, Miguel Gutierrez und Facundo Medina. Kroos hält diese Neuzugänge für nicht ausreichend, um das bisherige Niveau zu halten. „Das finde ich schade“, so Kroos.

Fazit: Nach dem Umbruch traut Kroos Leverkusen in der neuen Bundesliga-Saison keine Platzierung unter den ersten fünf Mannschaften zu.