Titan fight tournament: monchi blickt besorgt auf sevilla

San Fernando erlebte am Samstag ein Feuerwerk der Martial Arts beim V. Titan Fight Tournament. Doch der glanzvolle Anlass war für Sportvorstand Monchi von einem tieferen Anlass überschattet: die düstere Lage seines ehemaligen Vereins, Sevilla.

Die sorge um den traditionsverein

Die sorge um den traditionsverein

Ramón Rodríguez Verdejo, besser bekannt als Monchi, konnte sich die Veranstaltung, die mit dem CD San Fernando 1940 zusammenarbeitete, nicht entgehen lassen. Seine Gedanken waren jedoch woanders, während er die Kämpfer verfolgte. Die Zukunft von Sevilla, einem Verein, der ihm am Herzen liegt, ist alles andere als rosig. „Ich hoffe sehr, dass sich die Situation bald klärt. Egal wie, denn im Moment ist es schwer abzuschätzen, was passieren wird. Aber das wünsche ich mir als Sevillista, dass eine Lösung gefunden wird und wir endlich den richtigen Weg einschlagen können“, äußerte er sich bedrückt.

Monchi ist in gewisser Weise mit den Brüdern Sergio und René Ramos verbunden, die ebenfalls eine Rolle im San Fernando spielen. „Wenn ich ehrlich bin, habe ich mit Sergio schon vor einiger Zeit gesprochen. Mit René habe ich auch gesprochen, aber wir haben eher über dieses Event gesprochen als über andere Dinge, weil wir auch die jeweiligen Momente respektieren müssen. Ich glaube, dass ich, wenn man mich fragt, antworte, und in den letzten Tagen habe ich ehrlich gesagt den Eindruck, dass Sergio und René sehr beschäftigt waren und wir nicht wirklich gesprochen haben. Wir haben über das Event gesprochen, weil er eigentlich kommen sollte, am Ende ist er dann aber doch nicht gekommen, und das war’s dann auch.“

Die Hoffnung auf eine Wende: Monchi zeigte sich zwar besorgt, ließ aber auch einen Funken Hoffnung aufblitzen. „Wir werden sehen. Ich habe neulich Sergios Pressekonferenz gesehen und er wirkte sehr motiviert, wir werden sehen“, so der ehemalige Sportdirektor. Das Wichtigste ist, dass Sevilla zu seiner Stabilität zurückfindet. „Ich versuche, das Positive zu sehen, ich möchte, dass eine Lösung gefunden wird und dass diese Sache bald vorbei ist und sie den Weg finden“, betonte er. Die Worte des erfahrenen Managers lassen erahnen, dass die Situation in Sevilla alles andere als einfach ist, doch die Hoffnung stirbt zuletzt.

Die Veranstaltung selbst mag ein sportlicher Erfolg gewesen sein, doch für Monchi war sie gleichzeitig eine Mahnung an die Verantwortung, die er gegenüber dem spanischen Fußball und insbesondere gegenüber seinem geliebten Sevilla empfindet. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob sich seine Wünsche erfüllen und der Verein aus Andalusien seine Krise überwinden kann. Denn eines ist klar: Der Schatten der finanziellen Schwierigkeiten liegt weiterhin bedrohlich über dem Verein.