Tiger woods rast im wrack: horror-crash auf jupiter island

Am frühen Freitagnachmittag drehte sich auf Jupiter Island, Florida, ein SUV mehrfach durch die Luft. Das Fahrzeug gehört Tiger Woods. Die Martin County Sheriff’s Office bestätigte den Unfall – über seinen Zustand schweigt sie.

Die uhr zeigte 14:07 uhr, als das metall knirschte

Genau da, wo Woods seine Villa besitzt, verließ die Straße ein schwarter Genesis GV80, schlug gegen Bordsteine und landete auf dem Dach. ESPN zitiert Passanten, die sofort die 911 wählten. Rettungskräfte zogen den 48-Jährigen durch das zersplitterte Seitenfenster – bewusstlos sei er nicht gewesen, sagen sie.

Die Bilder erinnern an den Februar 2021, als Woods in Rancho Palos Verdes sein Auto gegen einen Baum setzte und sich die rechte untere Extremität zerschellte. Acht Monate Krücken, fünf Stahlplatten, ein Jahr Reha. Heute trägt er noch eine Schiene beim Gehen.

Was die datenlogger verraten

Was die datenlogger verraten

Die Blackbox wird jetzt in Tallahassee ausgelesen. Kurvenradius, G-Kräfte, Bremsdruck – alles liegt beim Florida Highway Patrol. Der Sachverständige kennt Woods’ Fahrprofil: „Er beschleunigt scharf, aber nie rücksichtslos. Die Frage ist, warum das ESP nicht griff.“

Woods’ Agentin Mark Steinberg teilte mit: „Tiger ist wach und wurde ins St. Mary’s Medical Center gebracht. Weitere Updates folgen.“ Kein Wort über Knochenbrüche, keine Schulter-daran-Zeile. Schweigen ist bei ihm seit 2009 Strategie.

Die pga wittert den nächsten schock

Die pga wittert den nächsten schock

Die Tour-Saison steht vor der Players Championship, Woods war als Gastgefer des kommenden Genesis Invitational gemeldet. Kommissar Jay Monahan hält Krisentelefonate, denn TV-Rechtepartner CBS verlangte ein Statement bis 23 Uhr MEZ. Die Quoten halten sich ohne ihn in den Keller.

Die Golfwelt reagiert mit Hashtag #TigerTree. Justin Thomas twitterte nur ein Herz-Emoji, Rory McIlroy schickte aus Dubai: „Praying for the big cat.“

Die Pressekonferenz der Behörde läuft inzwischen. Der Sprecher bestätigt: keine Hinweise auf Fremdverschulden, keine Alkoholfahne, kein Mitfahrer. Die letzte Frage kommt von einem britischen Kollegen: „Könnte dies das Karriereende bedeuten?“ Der Captain antwortet trocken: „Wir reden hier über einen Unfall, nicht über Abschied.“

Die Nacht über Jupiter Island ist klar, die Straße wieder frei. Für Woods beginnt eine neue Zählung der Tage – und das Handicap, das er sich selbst auferlegt hat, heißt diesmal nicht Par, sondern Überleben.