Tiafoe kämpft sich ins Halbfinale von Cincinnati – aber mit großen Schmerzen
Cincinnati – Frances Tiafoe hat sich beim Cincinnati Open ins Halbfinale gespielt, musste aber sichtlich unter Krampfanfällen leiden. Der US-Amerikaner setzte sich gegen Lorenzo Musetti durch, musste aber in der Pressekonferenz seine Schmerzen offen äußern.
Ein hart erkämpfter Sieg mit körperlichen Folgen
„Ich dachte nicht, dass ich hier spielen werde. Ich habe mich nur auf die US Open vorbereitet“, sagte Tiafoe sichtlich geplagt von Krämpfen. Die Bedingungen in Cincinnati sind feucht, und das Match gegen Musetti dauerte über zwei Stunden, obwohl es in zwei Sätzen entschieden wurde.
Im ersten Satz gab es einen Break pro Spieler, und lange Spiele mit zahlreichen Vorteilpunkten. Tiafoe gewann den Tie-Break schließlich mit fünf aufeinanderfolgenden Punkten. Der zweite Satz verlief schneller, doch Musetti konterte und glich zum 5:5 aus. Tiafoe musste erneut kämpfen, um den entscheidenden Break zu erzielen und den Satz mit 7:5 zu gewinnen.

Kurze Regenerationszeit nach Operation
Der Sieg ist umso bemerkenswerter, da Tiafoe kurz nach einer Operation ins Turnier eingestiegen ist. Er hatte sich vor dem Turnier eine Zyste aus dem Handgelenk entfernen lassen. Die kurze Regenerationszeit macht seinen Einzug ins Halbfinale noch beeindruckender.
Duell mit Ex-Coach im Halbfinale
Im Halbfinale trifft Tiafoe auf seinen Landsmann Brandon Nakashima. Ein besonderer Aspekt dieses Matches ist die Anwesenheit von Wayne Ferreira im Trainerteam von Nakashima. Ferreira war bis 2023 Teil von Tiafoes Team und hat maßgeblich zu dessen Entwicklung beigetragen, indem er dessen Ernährung, Trainingsmethoden und Taktik veränderte. Unter Ferreira erreichte Tiafoe fünf Tour-Level-Finals und gewann 2023 zwei Titel.