Thw kiel: büchner-deal perfekt – szilagyi sieht aber noch handlungsbedarf!
Kiel – Der THW Kiel hat die Kaderplanung für die kommende Saison 2026/27 fast abgeschlossen, doch Manager Viktor Szilagyi scheint noch unzufrieden zu sein. Trotz der Verpflichtung von Vincent Büchner, der die Lücke auf Linksaußen schließt, sieht der erfahrene Manager weiterhin Bedarf auf dem Transfermarkt. Die Frage, wie Filip Jicha seine neuen Spieler integrieren wird, steht im Raum, während gleichzeitig einige Stars den Verein verlassen.

Ein blick auf das neue gesicht des rekordmeisters
Die Verlängerung des Vertrages von Trainer Filip Jicha bis 2028 gibt den Takt vor, doch der Umbruch ist spürbar. Mit dem Abgang von Bence Imre zu Veszprem, Mykola Bilyk und Magnus Landin verliert Kiel drei wichtige Säulen. Als willkommene Verstärkung kehrt Jarnes Faust aus Lemgo zurück, während Domen Makuc ab 2026 für die Regie im Rückraum verantwortlich sein wird. Julian Köster, ebenfalls ein Talent aus den eigenen Reihen, wird langfristig an den Verein gebunden und soll den Rückraum verstärken und verjüngen.
Domagoj Duvnjak, der unermüdliche Spielmacher, hängt seine Karriere noch einmal an den Nagel und verlängert seinen Vertrag bis 2027. Seine Weihnachtsansprache in der Wunderino Arena versprach ein weiteres Jahr voller Leidenschaft – „vielleicht mit Krücken, aber ich bleibe!“. Auch Rasmus Ankermann, ein 18-jähriges Talent, hat seinen Vertrag bis 2030 verlängert, was für die Zukunft des THW Kiel spricht.
Rune Dahmke, der Linksaußen, hat seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert, während Petter Överby, überraschend, eine Option in Kiel ausgeschlossen hat. Hendrik Pekeler verlängerte seinen Vertrag ebenfalls, und die Spekulationen um Justus Fischer, der 2027 von Hannover nach Kiel wechseln wird, sind vorerst beendet – was mit dem Auslaufen der Verträge von Pekeler und Laube auf dieser Position zusammenfällt.
Szilagyi betonte gegenüber der Sport Bild, dass der Rückraum rechts noch die einzige offene Baustelle sei. Die auslaufenden Verträge von Mohab Abdelhak und Jesse Dahmke erhöhen den Druck auf Harald Reinkind, der verletzungsbedingt kaum Einsatzzeit hatte. Der Norweger ist zwar ein erfahrener Spieler, aber seine Einsatzzeit ist begrenzt, da sein Vertrag ebenfalls 2027 ausläuft.
„Wir haben einen Kader, mit dem wir Optimismus ausstrahlen können“, so Szilagyi, der aber noch offenließ, ob er einen jungen Backup oder eine erfahrene Kraft verpflichten wird. Die Entscheidung, ob man diesen Bereich mit einem jungen Spieler oder einer erfahrenen Kraft besetzt, wird entscheidend für den Erfolg in der kommenden Saison sein.