Thunder schlägt spurs: nur noch ein sieg trennt okc von den finals!
Oklahoma City hat San Antonio am Dienstag im Paycom Center mit 127:114 besiegt und sich damit einen entscheidenden Vorteil in der Western Conference Finals gesichert. Nur noch ein Sieg trennt die Thunder von ihrem zweiten NBA-Finaleinzug in Folge – ein Triumph, der die Spurs vor eine schwere Aufgabe stellt.

Shai gilgeous-alexander dominiert, wembanyama patzt
Shai Gilgeous-Alexander führte die Thunder mit 32 Punkten zum Sieg, obwohl er mit einem schwierigen Start in das Spiel zu kämpfen hatte. Er verbuchte zudem neun Assists und bewies einmal mehr seine Klasse als Double-Point-Guard. Die Spurs hingegen konnten sich nicht auf ihre Hoffnungen in Victor Wembanyama verlassen, der mit nur 20 Punkten und sechs Rebounds äußerst unglücklich war. Seine Trefferquote von 4 von 15 aus dem Feld, inklusive 0 von 5 Dreiern, unterstreicht seine Probleme an diesem Abend.
Die New York Knicks, die die Cleveland Cavaliers bereits in einer klaren 4:0-Serie dominierten, warten in den Finals auf den Sieger der Thunder-Spurs-Serie. Die Knicks sind seit 27 Jahren nicht mehr in den NBA-Finals vertreten, und die Spannung ist kaum zu überbieten.
Die Thunder präsentierten sich als ein gut eingespieltes Team, das trotz des Fehlens von Jalen Williams und Ajay Mitchell überzeugte. Isaiah Hartenstein lieferte mit 12 Punkten und 15 Rebounds einen starken Beitrag, während Chet Holmgren mit 16 Punkten und elf Rebounds ebenfalls überzeugte. Jared McCain (20 Punkte) und Alex Caruso (22 Punkte mit vier Dreiern) sorgten für zusätzliche Feuerkraft von der Bank.
Die Spurs hatten Schwierigkeiten, mit dem Tempo der Thunder mitzuhalten. Stephon Castle war mit 24 Punkten der beste Scorer der Gäste, Julian Champagnie steuerte 22 Punkte bei. Ein umstrittener Pfiff am Ende des dritten Viertels, bei dem Luke Kornet ein unsportliches Foul zugesprochen bekam und eine mögliche Korrektur für San Antonio verwehrt wurde, ließ die Partie zusätzlich emotional werden.
Die Thunder kontrollierten das Spielgeschehen über weite Teile und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Die Spurs konnten nie wirklich an die Thunder herankommen, und die Entscheidung fiel früh zugunsten von Oklahoma City aus. Die Spurs waren im dritten Viertel mit 58:78 deutlich im Rückstand, was die Aufgabe noch schwieriger machte.
Die Leistung von Wembanyama war besonders enttäuschend. Seine Schwierigkeiten im Angriff und seine mangelnde Präsenz unter dem Korb trugen maßgeblich zur Niederlage der Spurs bei. Die Thunder nutzten seine Schwächen geschickt aus und dominierten das Spiel.
Die Thunder haben nun die Chance, die Serie bereits am Donnerstag in San Antonio zu beenden. Ein Sieg würde sie den Traum von den NBA-Finals ein Stück näherbringen und die Spurs vor eine existenzielle Herausforderung stellen.
