Thunder demütigt lakers: verletzungspech macht lakers zunichte
Oklahoma City hat Los Angeles am Dienstagabend eine vernichtende Niederlage verpasst – 123:87. Die Lakers, bereits angeschlagen durch zahlreiche Ausfälle, sackten förmlich in sich zusammen und präsentierten ein Bild von Resignation, das die Fans im Crypto.com Arena zutiefst enttäuschte.

Die star-rotation bricht weg
Die Abwesenheit von Luka Dončić, der in Madrid an einer Ischiocruralverletzung behandelt wird, traf die Lakers hart. Doch nicht nur der slowenische Star fehlt, auch Austin Reaves und der erfahrene LeBron James mussten aufgrund körperlicher Beschwerden zusehen. Ein Trio, das normalerweise den Lakers Stabilität und Offensivpower verleiht. Die Thunder nutzten die Gunst der Stunde und dominierten das Spiel von Anfang an.
Obwohl die Lakers in der ersten Halbzeit kurzzeitig aufleben ließen, zeigten sie in der zweiten Halbzeit keine Antwort auf die Athletik und das Tempo der Gäste. Shai Gilgeous-Alexander führte die Thunder mit 25 Punkten zum Sieg, während die Lakers um Rui Hachimura (15 Punkte) und Drew Timme (11 Punkte) zu kämpfen hatten, um überhaupt im Spiel zu bleiben.
JJ Redick, Lakers-Trainer, sprach nach dem Spiel von einer „großen Chance“ für die verbliebenen Spieler, sich zu beweisen. „Wir müssen in den nächsten drei Spielen neun engagierte Spieler finden, die alles geben wollen“, forderte er seine Mannschaft auf. Die Aufgabe scheint jedoch monumental angesichts der aktuellen Lage.
Die Stimmung im Lager der Lakers ist gedrückt. Die jüngsten Ergebnisse werfen Fragen nach der Stabilität der Mannschaft auf und belasten die Hoffnungen auf einen erfolgreichen Playoff-Einzug. Die Lakers hingen an einem seidenen Faden, festigten aber ihre Position in den letzten Wochen mit sieben aufeinanderfolgenden Siegen. Nun droht dieser Höhenflug jäh zu enden, wenn nicht schnellstmöglich eine Trendwende gelingt.
Jarred Vanderbilt, der sich im zweiten Spielabschnitt mit Redick einen hitzigen Disput lieferte, wurde von seinem Trainer mit den Worten belegt: „Es war eine Ansammlung verschiedener Faktoren, aber es ist nichts Persönliches. Wir müssen als Team zusammenhalten und kämpfen.“
Die Thunder demonstrierten, dass sie auch ohne Star-Appeal zu überzeugen wissen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem effizienten Spiel von Gilgeous-Alexander sorgten sie für eine deutliche Demonstration ihrer Stärke. Oklahoma City sendet eine klare Botschaft an die Liga: Auch ohne die ganz großen Namen kann man gewinnen. Die Lakers hingegen stehen vor der Herausforderung, ihre Verletztenmisere zu überwinden und den Zusammenhalt in der Mannschaft wiederherzustellen – und das in aller Kürze.
