Ter stegen verlässt girona: kurzer trip mit bitterem nachgeschmack
Ein Kapitel im Leben
von Marc-André ter Stegen ist abrupt geschlossen worden. Der deutsche Nationaltorwart hat sich vom FC Girona verabschiedet, nur wenige Monate nach seiner leihweisen Ankunft. Die kurze Zeit in Spanien endet im Abstieg, was die Zukunft des 34-Jährigen zusätzlich kompliziert.Die kurze zeit in girona: mehr als nur zwei einsätze
Ter Stegen wechselte im Januar auf Leihbasis zu Girona, in der Hoffnung auf regelmäßige Spielpraxis. Doch aufgrund einer Verletzung kam er lediglich in zwei Partien zum Einsatz, bevor er für den Rest der Saison pausieren musste. „Girona, vielen Dank für diese Monate“, schrieb er in den sozialen Medien, ein Zeichen der Dankbarkeit für die kurze, aber intensive Zeit. Die Fan-Unterstützung, die er erfahren habe, sei ihm in Erinnerung geblieben.
Es war mir eine Ehre, Teil dieser Familie zu sein, die Umkleidekabine mit dieser Gruppe zu teilen und die Zuneigung der Vereinsmitarbeiter und einer unglaublichen Fangemeinde zu spüren“, erklärte ter Stegen. Doch das sportliche Ziel, den Klassenerhalt zu sichern, gelang Girona nicht. Der Abstieg in die zweite spanische Liga ist nun besiegelt.
Die Tatsache, dass Girona bis zum letzten Spieltag die Chance auf den Verbleib in der ersten Liga hatte, macht den Abschied von ter Stegen noch brisanter. Er schloss sich dem Verein an, um zu spielen, und nicht, um auf der Bank zu sitzen. „Das Ende war nicht so, wie wir es uns gewünscht hätten, aber ich bin überzeugt, dass dieser Verein die Kraft, die Identität und die Menschen hat, um sehr bald wieder dorthin zurückzukehren, wo er hingehört: in die höchste Spielklasse“, zeigte er sich dennoch optimistisch bezüglich der Zukunft des Klubs.

Die zukunft von ter stegen: ein wechsel liegt nahe
Was nun für ter Stegen kommt, ist ungewiss. Bei seinem Stammverein, dem FC Barcelona, hat er mit Joan Garcia einen neuen Stammkeeper vor sich. Die Chance auf Spielzeit unter Trainer Hansi Flick ist gering. Ein Wechsel – womöglich erneut per Leihe – scheint daher unvermeidlich. Die Frage ist nur, wohin sein Weg ihn führen wird. Ter Stegen hat noch viel vor, und er wird alles daransetzen, um wieder regelmäßig zwischen den Pfosten zu stehen. Es bleibt abzuwarten, ob er dafür einen neuen Verein finden muss.
