Tenerife träumt vom comeback: kann pedro rodríguez das wunder bewerkstelligen?

Die Fußballwelt auf Teneriffa hält den Atem an: Könnte der Rückkehrer Pedro Rodríguez in den kommenden Saisons das Trikot seines Herzens tragen? Ein cleverer Schlupf im Finanzfairplay-Reglement von LaLiga könnte den Traum wahr werden lassen – und die Fans in Ekstase versetzen.

Die cazorla-lücke und ein hoffnungsschimmer für die blau-weißen

Die cazorla-lücke und ein hoffnungsschimmer für die blau-weißen

Die Situation ist delikat: Der Aufsteiger CD Tenerife steht vor der Herausforderung, im Sommer 2026-27 in der Segunda División zu bestehen – mit einem limitierten Budget. Doch es gibt eine legale Möglichkeit, diese Hürde zu überwinden, die auf dem Präzedenzfall von Santi Cazorla im Jahr 2023 beruht. Artikel 41 der LaLiga-Finanzfairplay-Regulierung sieht vor, dass die Vereine den Marktwert von Spielern über 36 Jahren bei der Berechnung des Gehaltlimits nicht berücksichtigen müssen. Stattdessen zählt lediglich das vereinbarte Gehalt.

Das bedeutet: Könnte Tenerife Pedro Rodríguez, der im Juli 39 Jahre alt wird, mit einem vergleichsweise geringen Gehalt verpflichten, ohne das Gehaltlimit zu sprengen. Felipe Miñambres, der Präsident des Vereins, äußerte bereits seine Hoffnung, dass LaLiga diesen Schritt ermöglicht. „Es wäre ein Traum, Pedrito mit dem Trikot von Tenerife zu sehen“, sagte er kürzlich.

Die Diskussion um die mögliche Verpflichtung wurde auf dem Internationalen Sportforum in La Laguna deutlich angeheizt. Pedro Rodríguez selbst schürte die Fantasien der Fans, als er sagte: „Ich habe eine lange Karriere im Ausland gemacht. Zurück nach Hause zu kommen und meine Karriere in meinem Land zu beenden, ist das Schönste, was man sich vorstellen kann.“ Ein symbolischer Moment war die Übergabe eines Tenerife-Trikots durch den Schauspieler Adrián Rosales, das Pedro freudig überzog.

Die Erlaubnis von LaLiga ist jedoch entscheidend. Es gilt zu verhindern, dass die Regelung missbraucht wird, um die Finanzfairplay-Vorschriften zu umgehen. Stattdessen soll ein erfahrener Spieler die Möglichkeit erhalten, seine Karriere in seiner Heimat abzuschließen.

Sollte die Verpflichtung von Pedro gelingen und gleichzeitig Santi Cazorla in Oviedo bleiben, würden zwei Weltmeister von 2010 in der Segunda Division glänzen. Eine atemberaubende Perspektive für die Liga und ihre Fans!