Teide-vulkan: zunahme der seismischen aktivität – experten beruhigen
Erhöhte seismische aktivität am teide
In den letzten Tagen hat die seismische Aktivität rund um den Teide auf Teneriffa wieder zugenommen. Das Instituto Geográfico Nacional (IGN) bestätigte, dass innerhalb einer Woche fast 900 kleine Erdbeben im Inneren der Insel registriert wurden. Allein zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen wurden über 800 Erschütterungen innerhalb von etwa zehn Stunden aufgezeichnet. Als Sportjournalistin verfolge ich natürlich auch die Nachrichten rund um die Natur – und diese Entwicklung ist bemerkenswert, aber nach aktuellem Stand kein Grund zur Panik.

Fokus im südwesten von las cañadas del teide
Die Beben konzentrierten sich hauptsächlich im Südwesten von Las Cañadas del Teide in einer Tiefe von rund 10 Kilometern. Trotz der hohen Anzahl an Ereignissen betonen die Experten, dass die freigesetzte Energie sehr gering ist. Die meisten Erdbeben haben eine Magnitude von etwa 1 Ml, was deutlich unterhalb der Wahrnehmungsschwelle für die Bevölkerung liegt. Es ist beruhigend zu wissen, dass die Wissenschaftler die Situation genau beobachten.

Keine anzeichen für magmaaufstieg
Wissenschaftler des IGN und von Involcan erklären, dass dieses Phänomen auf die Verschiebung von hydrothermalen Fluiden in der Tiefe zurückzuführen ist, wie beispielsweise Gase oder Wasserdampf. Ein Aufstieg von Magma wird ausgeschlossen. Dies ist ein üblicher Prozess in aktiven Vulkansystemen. Als Sportlerin weiß ich, dass auch der Körper ständig Anpassungsprozesse durchläuft – ähnlich scheint es hier beim Teide zu sein.
Wiederkehrende muster seit 2016
Dies ist nicht das erste Mal, dass ein solches Phänomen am Teide auftritt. Seit 2016 wurden mindestens sieben seismische Schwärme mit ähnlichen Eigenschaften registriert. Dazu gehören Episoden im Oktober 2016, Juni 2019, Juni und Juli 2022, November 2024 und August 2025. Dieses Muster ist Teil der normalen Entgasungsprozesse und der Anpassung des Untergrunds. Die Natur zeigt uns immer wieder ihre Kraft und ihre Zyklen.
Pevolca-sitzung zur lagebewertung
Trotz der Beruhigungen durch die Experten wird die Überwachung des Vulkans rund um die Uhr fortgesetzt. Die Behörden betonen, dass jegliche signifikante Veränderungen sofort kommuniziert werden, um die Schutzmaßnahmen der Zivilbevölkerung zu aktivieren. Die Dirección General del Plan de Emergencias Volcánicas de Canarias (PEVOLCA) plant eine Sitzung, um die Entwicklung der seismischen Aktivität zu bewerten.
Ruhe bewahren, aber wachsam bleiben
Die Wissenschaftler betonen, dass die aktuelle Episode kein unmittelbares Risiko darstellt, jedoch das vulkanische Rauschen auf Teneriffa seit Ende 2016 weiterhin aktiv ist und keine klaren Anzeichen einer Abklingung zeigt. Es ist wichtig, wachsam zu bleiben und die Informationen der Behörden zu beachten. Wir dürfen die Natur nicht unterschätzen, aber auch nicht unnötig in Panik verfallen. Die Sicherheit der Bevölkerung hat oberste Priorität.
Zusammenfassung der seismischen aktivität
| Zeitraum | Anzahl der Erdbeben | Magnitude (typisch) | Tiefe (ungefähr) |
|---|---|---|---|
| Letzte Woche | ~900 | 1 Ml | 10 km |
| Donnerstagabend - Freitagmorgen | >800 | 1 Ml | 10 km |
| Seit 2016 | Mehrere Schwärme | Variabel | Variabel |
