Tchouaméni amßtert – und schimpft!
Ein Schock für den FC Bayern und ein Ausrufezeichen von Aurelien Tchouaméni: Der Mittelfeldmotor der Königlichen wird im Rückspiel aufgrund einer gelben Karte nicht auflaufen können – und das sorgt für offene Worte des Franzosen. Nicht für seine Art bekannt, Schiedsrichterentscheidungen öffentlich zu kritisieren, ließ Tchouaméni nun seine Verärgerung deutlich erkennen.

Die bittere gelbe und der frust des franzosen
„Für mich war das keine gelbe Karte, ich habe doch nichts gemacht, ich laufe nur… Bei all den Fouls, die es vorher gab, ist das einfach unfair!“, polterte Tchouaméni nach dem Spiel. Der Ausfall des jungen Franzosen stellt den spanischen Rekordmeister vor eine große Herausforderung, doch der Spieler selbst möchte sich nicht auf mögliche Nachfolger konzentrieren. „Glaubt ihr wirklich, ich würde euch das beantworten?“, entgegnete er auf entsprechende Nachfragen. „Wir haben ein tolles Team, und wer auch immer spielen wird, wird das sehr gut machen. Wir werden nach München fahren, um zu gewinnen.“
Tchouaméni zeigte sich im Anschluss des Spiels selbstkritisch und betonte die Notwendigkeit, defensiv stabiler zu werden und offensiv mehr Gefahr auszustoßen. „Es ist offensichtlich: Wir müssen weniger Gegentore zulassen und öfter treffen. Wir wussten, dass es ein K.O.-Spiel über zwei Partien sein würde, und wir sind immer noch überzeugt, dass wir es schaffen können. Wir werden alles geben – es wird ein hartes Spiel, aber wenn wir unser bestes zeigen und selbstbewusst auftreten, können wir viel ausrichten.“
Trotz der knappen Niederlage lobte Tchouaméni die Reaktion seiner Mannschaft. „Ich weiß nicht, ob das Ergebnis gerecht ist, aber bei 0:2 haben wir bei schwieriger Lage das Tempo gesteigert und mehr Chancen kreiert. Wir werden hart arbeiten und uns bestmöglich vorbereiten.“ Die Partie in München wird also ein Duell auf Augenhöhe, bei dem beide Mannschaften alles riskieren werden.
