Swiss-ski-talente im rampenlicht: wer krallt sich den rookie-award?

Die Saison neigt sich dem Ende zu, und mit ihr rückt die Swiss-Ski-Night näher. Am 12. Mai werden die besten Athleten des Jahres gefeiert – und ein besonderer Fokus liegt auf den aufstrebenden Nachwuchskräften. Vier Namen stehen im Rennen um den begehrten „Alpine rookie“-Award, und die Konkurrenz ist dieses Jahr besonders groß.

Junge wilde im riesenslalom und slalom

Junge wilde im riesenslalom und slalom

Unter den Nominierten finden sich zwei Riesenslalom-Talente: Dania Allenbach und Sue Piller. Allenbach, erst 19 Jahre alt, feierte im vergangenen Winter ihr Weltcup-Debüt und fuhr gleich dreimal in die Punkte. Ihr Gewinn der Riesenslalomwertung im Europacup unterstreicht ihr immenses Potenzial und sichert ihr einen Fixstartplatz für die Saison 2026/27. Ein Erfolg, der der gesamten Schweizer Skigemeinschaft Ansporn gibt.

Sue Piller sorgte ebenfalls für Furore, als sie in Spindlermühle einen beeindruckenden 6. Platz belegte – ein Ergebnis, das ihr sogar das Olympia-Ticket sicherte. Die 20-Jährige kämpfte sich im Riesenslalom in die Top 30 vor und bewies damit ihren unbedingten Siegeswillen. Aber nicht nur im Riesenslalom glänzten junge Schweizer Talente. Giuliano Fux, der bei der Junioren-WM Gold im Slalom holte, mischte ebenfalls mit und sammelte in FIS-Rennen vier Podestplätze ein, darunter zwei Siege. Seine Leistungen zeugen von einer außergewöhnlichen Technik und mentaler Stärke.

Und schließlich gibt es Sandro Manser, der im Europacup mit großartigen Erfolgen auf sich aufmerksam machte. Zwei Siege und ein zweiter Platz in der Abfahrt sprechen für sich. Mit dem zweiten Schlussrang in der Disziplinenwertung sicherte er sich einen Fixstartplatz im Weltcup und darf im kommenden Winter auf höchster Stufe antreten. Ein Versprechen für spannende Rennen und neue Erfolge.

Die Entscheidung, wer den „Alpine rookie“-Award entgegennehmen wird, fällt am 12. Mai. Eines ist jedoch sicher: Alle vier Nominierten haben bereits bewiesen, dass sie zu den größten Hoffnungen des Schweizer Skisports gehören und die Zukunft der Disziplin maßgeblich prägen werden. Die Damen und Herren auf dem Podest werden zweifellos für weitere aufregende Momente sorgen.