Swiss-ski: kader-umbruch im skicross – favoriten aussortiert!
Schock in der Schweizer Skicross-Szene: Swiss-Ski hat die neuen Kader für die Saison 2026/27 bekannt gegeben, und die Veränderungen sind erheblich. Vier Athleten und Athletinnen müssen sich von ihren Nationalmannschaftsplätzen verabschieden, während neue Gesichter in den A-Kader aufsteigen. Ein Umbruch, der die Schweizer Hoffnungen vor den Olympischen Spielen in Mailand-Cortina d’Ampezzo neu ordnet.

Duo gibt rücktritt bekannt: lenherr und détraz beenden karriere
Zunächst der Schock: Jonas Lenherr und Romain Détraz haben ihre Karrieren beendet und werden ab der kommenden Saison nicht mehr Teil des Nationalteams sein. Ein Verlust an Erfahrung, den es zu kompensieren gilt. Ihre Entscheidung hat eine Kettenreaktion ausgelöst, die das Gesicht des Schweizer Skicross verändert.
Noch bitterer für Talina Gantenbein: Die junge Athletin verliert ihren Platz in der Nationalmannschaft. Die Entscheidung des Kadersels, getroffen vom Freestyle-Direktor Sacha Giger und den Disziplinenchefs Christoph Perreten und Ralph Pfäffli, wirft Fragen auf. Warum wurde eine talentierte Athletin aussortiert? Die Antwort liegt vermutlich in den Leistungen der letzten Saison und den Ambitionen für die Zukunft.
Aber es gibt auch Lichtblicke: Sixtine Cousin und Talina Gantenbein werden für den nächsten Winter in den A-Kader selektioniert. Ein Zeichen dafür, dass die Schweizer Talentschmiede weiterhin Früchte trägt. Margaux Dumont, Jahrgang 2002, wird neu im C-Kader geführt, ein Schritt, um ihre Entwicklung zu fördern.
Die Nationalmannschaft im Skicross besteht nun aus Fanny Smith, Saskja Lack, Tobias Baur, Alex Fiva und Ryan Regez. Eine Mischung aus erfahrenen Athleten und aufstrebenden Talenten. Der Druck auf die etablierten Kräfte wird dadurch allerdings auch größer. Eine neue Generation fordert ihren Platz.
Im A-Kader gesellen sich neben Cousin und Gantenbein auch Gil Martin und Isabelle Zippert hinzu, die aus dem B-Kader aufgerückt sind. Alexandre Marro wechselt zurück in den B-Kader. Die Kaderlisten zeigen deutlich: Der Konkurrenzkampf ist eröffnet, und jeder Athlet muss sich erst seinen Platz erkämpfen.
Die Entscheidung der Verantwortlichen ist nicht unumstritten, doch sie signalisiert einen klaren Willen: Die Schweizer Skicross-Nationalmannschaft soll in den kommenden Jahren wieder zu den Top-Teams der Welt gehören. Ob dieser radikale Umbruch zum Erfolg führt, wird die nächste Saison zeigen. Die jungen Talente müssen sich nun beweisen und die Abgänge kompensieren. Die Herausforderung ist groß, aber die Chancen auf eine erfolgreiche Zukunft sind gegeben.
