Svg lüneburg verpasst cev-cup-triumph – triple-traum geplatzt!

Ein jähes Ende für die Volleyballer der SVG Lüneburg: Im Finale des CEV Cups gegen Gas Sales Bluenergy Piacenza gab es eine deutliche 0:3-Niederlage. Der Traum vom Triple ist damit geplatzt, doch die Saison bleibt historisch.

Die lüneburger zeigen kampfgeist – aber nicht genug

Vor einer Woche noch die Hoffnung auf den ersten europäischen Titelgewinn, gestern Abend die bittere Realität: Die SVG Lüneburg scheiterte im Rückspiel in Italien erneut an Gas Sales Bluenergy Piacenza. Mit 20:25, 17:25 und 21:25 waren die Lüneburger dem italienischen Topklub erneut unterlegen. Ein Wunder war nötig gewesen – ein 3:0- oder 3:1-Sieg inklusive Golden Set – doch die Mannschaft von Cheftrainer Fredricka scheiterte an der Tagesform der Italiener und an eigenen Fehlern im Angriff.

Bereits im Hinspiel war die SVG mit 0:3 untergegangen. Damit wiederholt sich das Drama des vergangenen Jahres, als der Klub im Finale gegen Resovia Rzeszow ebenfalls die Segel streichen musste. Der zweite Anlauf in Europas zweitwichtigstem Vereinswettbewerb endete somit in einer enttäuschenden Niederlage.

Ein blick zurück auf eine außergewöhnliche saison

Ein blick zurück auf eine außergewöhnliche saison

Trotz des verpassten CEV-Cup-Titels ist die Saison für die SVG Lüneburg alles andere als enttäuschend. Im Februar sicherte sich das Team bereits den DVV-Pokal in Mannheim – der erste Titel in der Vereinsgeschichte. Nun richtet sich der Fokus auf das Bundesliga-Finale. Ab dem 29. April trifft die SVG auf entweder Berlin Recycling Volleys oder den VfB Friedrichshafen (Playoff-Stand: 1:1) im Kampf um die deutsche Meisterschaft. Die Ausgangslage ist ungewiss, aber die Lüneburger werden alles daran setzen, die Saison mit dem Gewinn der Bundesliga-Titelkrone zu krönen.

Die Niederlage in Piacenza zeigt jedoch, dass der Weg zur europäischen Spitze noch lang ist. Die SVG muss sich analysieren, Schwächen ausmerzen und gezielt in die Mannschaft investieren, wenn sie in Zukunft regelmäßig um die europäischen Titel mitspielen wollen. Doch eines ist klar: Die Fans der SVG dürfen stolz auf ihre Mannschaft sein, die eine historische Saison hingelegt hat und mit Leidenschaft und Kampfgeist gespielt hat.