Suárez dominiert das supercer rally sierra morena – ein start nach maß!

José Antonio Suárez hat bei der Rally Sierra Morena, dem zehnten Lauf zur European Rally Championship (ERC), einen beeindruckenden Auftakt hingelegt und sich bereits eine komfortable Führung erarbeitet. Der Skoda-Pilot demonstrierte von der Qualifikation bis zum Ende der ersten Etappe seine Klasse und untermauerte damit seinen Status als Top-Favorit.

Ein früher vorsprung für den ‘cohete’

Der Asturier, der bereits gestern bei der Qualifikation die schnellste Zeit erzielt hatte, ließ gestern nichts anbrennen. Er sicherte sich vier von sechs Wertungsprüfungen und baut so eine Führung von 20 Sekunden auf seine Verfolger aus. Mit seiner Skoda Fabia RS Rally2 scheint er speziell auf den anspruchsvollen Asphalt des Sierra Morena zugeschnitten zu sein – ein Start, der ihm den ersten Platz in einer ERC-Prüfung sichert.

Doch Suárez ist nicht der einzige galicische Fahrer, der sich bemerkbar macht. Álvaro Muñiz und Iván Ares kämpfen ebenfalls um die vorderen Positionen. Ares gewann die letzte Wertungsprüfung des Vormittags, während Muñiz in seiner zweiten Fahrt eine starke Vorstellung zeigte und Suárez um nur neun Zehntel verpasste. Es wird spannend zu sehen, ob er morgen den Druck aufrechterhalten kann.

Ein technisches Problem mit dem Turbo bremst hingegen den europäischen Einstand von Jorge Cagiao aus. Trotz des Leistungsverlusts in den Geraden kämpfte er sich beachtlich durch die Kurven und gab den Kampf um das Podium nicht auf. Roberto Blach, im Toyota GR Yaris Rally2, rundet das Bild der Top-Fünf ab und reiht sich mit über einer Minute Rückstand ein. Die Zahlen sprechen für sich: Suárez kontrolliert das Rennen, während die Konkurrenz versucht, aufzuholen. Doch der ‘Cohete’ lässt sich aktuell nicht stoppen.

Die Wertungszeiten der ersten Etappe zeigen deutlich die Dominanz von Suárez: 1º- José Antonio Suárez / Alberto Iglesias (Skoda Fabia RS Rally2), 1:00:35.7; 2º- Álvaro Muñiz / Manuel Estévez (Skoda Fabia RS Rally2), a 20.7; 3º- Iván Ares / Borja Rozada (Toyota GR Yaris Rally2), a 21.6; 4º- Jorge Cagiao / Javier Martínez (Citroën C3 Rally2), a 34.4; 5º- Roberto Blach / Daniel Sosa (Toyota GR Yaris Rally2), a 1:25.1.

Was morgen auf die fahrer wartet

Was morgen auf die fahrer wartet

Die zweite Etappe wird mit drei weiteren Wertungsprüfungen die Fahrer erneut vor Herausforderungen stellen. Die Temperaturen werden voraussichtlich weiterhin hoch sein, was den Asphalt noch anspruchsvoller macht. Ob Muñiz und Ares Suárez gefährden können, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Der Spanier hat sich einen komfortablen Vorsprung erarbeitet und will diesen mit aller Macht verteidigen. Der Kampf um die Spitze des SuperCER Rally Sierra Morena hat erst begonnen, und Suárez scheint derzeit die besten Karten zu halten.