Stuttgart zieht erneut ins pokalfinale ein: traumtor in letzter sekunde!

Ein irres DFB-Pokal-Halbfinale in Stuttgart! Der VfB Stuttgart hat sich in einer dramatischen Verlängerung gegen den SC Freiburg mit 2:1 durchgesetzt und damit den Traum von der Titelverteidigung am Leben erhalten. Ein Last-Minute-Tor von Tiago Tomas ließ die Mercedes-Benz Arena explodieren und bescherte den Schwaben den Einzug ins Finale.

Chaos und kampfgeist prägen die anfangsphase

Die Partie begann mit einer bemerkenswerten Atmosphäre, unterbrochen von Rauchentwicklungen durch Pyrotechnik. Doch bevor das Spiel richtig in Gang kam, sorgte eine unglückliche Situation für erste Unruhe: Jordy Makengo räumte Jamie Leweling unsanft ab, was zu einer kleinen Rudelbildung führte. Der Freiburger sah die Gelbe Karte, und die Partie nahm einen hitzigen Verlauf. Die ersten Angriffe blieben jedoch glanzlos, bevor Deniz Undav mit einem weiten Schuss für erste Hoffnung sorgte – der Ball landete jedoch deutlich über dem Tor.

Eggestein bringt freiburg in führung – undav gleicht aus

Eggestein bringt freiburg in führung – undav gleicht aus

Nach einer halben Stunde gelang es dem Sport-Club dann, einen kleinen Geschenk des VfB zu nutzen. Ein missglückter Rückpass von Angelo Stiller landete direkt vor Maximilian Eggestein, der eiskalt zur Führung für Freiburg vollendete. Der VfB wirkte geschockt und tat sich schwer, gegen die gut organisierte Freiburger Defensive zu bestehen. Kurz vor der Pause verpasste Leweling per Kopf die Chance zur Ausgleich, und auch Undav scheiterte knapp. Im zweiten Durchgang drückte der VfB, vergab aber weitere Hochkaräter. Dann, in der 70. Minute, war es endlich so weit: Undav glich per Kopf aus und hielt die Hoffnung am Leben.

Traumtor von tomas sichert den finaleinzug

Traumtor von tomas sichert den finaleinzug

In einer nervenaufreibenden Verlängerung bewies der VfB seine mentale Stärke. Nach einem Eckball war es dann Tiago Tomas, der mit einem spektakulären Treffer für den Siegtreffer sorgte. Seine Hacke ins lange Eck ließ nicht nur die Stuttgarter Fans jubeln, sondern katapultierte den VfB ins Finale. Ein Tor, das in die Geschichte der Pokalspiele eingehen wird.

Das Finale in Berlin gegen den FC Bayern verspricht ein weiteres Highlight zu werden. Für Freiburg geht es nun darum, sich schnell von dieser Enttäuschung zu erholen und sich auf die anstehenden Aufgaben in der Bundesliga und Europa League zu konzentrieren. Der VfB hingegen kann voller Zuversicht in die Zukunft blicken und träumen vom zweiten Titel in Folge.