Stuttgart bekommt das feld, das es verdient: gauff sagt zu

Das Stuttgarter Sandplatz-Turnier wird zur Machtdemonstration des Welttennis. Coco Gauff hat ihre Teilnahme beim WTA-500-Event in der Porsche-Arena bestätigt und schließt damit die letzte große Lücke in einem Feld, das seinesgleichen sucht. Vom 11. bis 19. April treffen die Nummern eins, zwei und vier der Weltrangliste aufeinander – auf rotem Sand, unter Hallenbedingungen, mit allem, was dazugehört.

Sabalenka, swiatek, gauff – und dann kommt noch paolini

Die Reihenfolge der Zusagen liest sich wie ein Countdown. Zuerst Aryna Sabalenka (Weltranglistenerste, Belarus), dann Iga Swiatek (Nummer zwei, Polen), jetzt Gauff. Die US-Amerikanerin, zweifache Grand-Slam-Gewinnerin mit Titeln bei den US Open 2023 und den French Open 2025, bringt nicht nur Weltklasse-Tennis mit – sie bringt eine offene Rechnung. Im Vorjahr war sie in Stuttgart im Viertelfinale an Jasmine Paolini gescheitert. Und Paolini? Die Weltranglistensiebte aus Italien steht ebenfalls auf der Meldeliste. Das Wiedersehen ist also vorprogrammiert.

Vier der besten sieben Spielerinnen der Welt in einer einzigen Veranstaltung – das ist kein Zufall, das ist Anziehungskraft. Stuttgart hat sich in den letzten Jahren zu einem der begehrtesten Termine im Frühjahrskalender entwickelt, und das Feld dieser Ausgabe dürfte diesen Ruf auf eine neue Stufe heben.

Eva lys als deutsches gesicht des turniers

Eva lys als deutsches gesicht des turniers

Aus heimischer Perspektive richtet sich der Blick auf Eva Lys. Die Hamburgerin schlägt in der Porsche-Arena auf und trägt die deutschen Hoffnungen in einem Feld, das ihr alles abverlangen wird. Kein einfacher Job – aber einer, der Aufmerksamkeit garantiert.

Titelverteidigerin ist Jelena Ostapenko aus Lettland. Die Lettin wird ihren Titel gegen ein Feld verteidigen müssen, das auf dem Papier stärker ist als in den Jahren zuvor. Ob ihr das gelingt, wird eine der spannendsten Fragen dieser April-Wochen sein. Eines steht fest: Stuttgart 2026 wird kein Turnier sein, das man nebenbei verfolgt.