Sturm graz: drei punkte zum triple-traum!
Graz – Sturm Graz hat am Ostersonntag in Hütteldorf ein klares Zeichen gesetzt und sich gegen Rapid Wien mit 2:0 durchgesetzt. Drei Punkte, die im Rennen um die Meisterschaft mehr als nur ein Erfolg sind – sie lassen die Grazer vom dritten Titel in Serie und dem historischen Triple träumen.
Die tabelle lügt nicht: vier punkte vorsprung
Die Leistung von Sturm Graz war effizient und abgeklärt. Jusuf Gazibegovic brachte es auf den Punkt: „Der Erfolg war extrem wichtig. Wir stehen weiter ganz oben in der Tabelle. Das ist das, was zählt.“ Und das stimmt. Mit vier Punkten Vorsprung auf Rapid, Salzburg und LASK hat Sturm Graz die Verfolger deutlich hinter sich gelassen. Trainer Fabio Ingolitsch betonte die Stabilität seiner Mannschaft: „Wir haben eine gute Stabilität entwickelt und sind nur sehr schwierig zu bezwingen.“

Weinhandl überzeugt: talent im spitzenspiel
Besonders hervorzuheben ist die Leistung des jungen Luca Weinhandl, der bei seinem zweiten Bundesliga-Einsatz brillierte. „Fantastisch, was der Junge in so einem wichtigen Spiel in diesem Stadion abgeliefert hat“, lobte Ingolitsch den 17-Jährigen. Obwohl Rapid Wien deutlich mehr Ballbesitz hatte, war Sturm Graz im entscheidenden Moment präsent und schlug zu. Albert Vallci traf erstmals seit fünf Jahren in der Bundesliga und brachte seine Begeisterung zum Ausdruck: „Wir haben die richtigen Tugenden auf den Platz gebracht. Nun ist jedem bewusst, welch große Chance wir in dieser Saison haben.“
Ein Team statt Einzelkicker: Ingolitsch betonte, dass Sturm Graz nicht von einzelnen Spielern definiert werde, sondern vom Kollektiv. Auch der Ausfall des normalerweise unumstrittenen Otar Kiteishvili, der sich in der Länderspielpause eine Verletzung zuzog, beeinträchtigte das Spiel der Grazer nicht merklich. Stattdessen zeigten die anderen Spieler, dass sie die Herausforderung annahmen und ihre Leistung abriefen.
Die „Black and Whites“ demonstrierten eine beeindruckende Effizienz und taktische Reife. Sie waren giftiger, zielstrebiger im Angriff und nutzten ihre Chancen konsequent. Das Ergebnis: ein verdienter Sieg, der Sturm Graz dem Triple-Traum einen weiteren Schritt näherbringt. Die Konkurrenz schläft zwar nicht, doch Sturm Graz hat die Zeichen gestellt – und das mit beeindruckender Überlegenheit.
