Sturm bangt: boston im rückstand, stützle vor dem aus?

Die NHL-Playoffs stecken in einer dramatischen Phase: Während die Boston Bruins gegen die Buffalo Sabres mit 1:2 zurückliegen, droht der deutschen Hoffnungsträger Tim Stützle und seinem Team, den Ottawa Senators, schon im Conference Quarterfinal das frühe Ausscheiden.

Boston stolpert – sturm unter druck

Marco Sturm, einst selbst ein gefürchteter Stürmer, muss sich nun mit den Bruins einem Rückstand stellen. Nach einer turbulenten Partie, in der Tanner Jeannot die Führung für Boston markierte, drehten die Sabres das Spiel mit Toren von Bowen Byram, Alex Tuch und Noah Östlund. Die vergebenen Chancen, insbesondere der Penalty von Viktor Arvidsson, lasten schwer auf den Bruins. Der Druck auf Sturm, die Wende herbeizuführen, wächst.

Stützle kämpft – ottawas aussicht düster

Stützle kämpft – ottawas aussicht düster

Die Lage ist für Tim Stützle und die Senators noch kritischer. Nach einer weiteren Niederlage gegen die Carolina Hurricanes stehen sie nun vor dem Aus. Mit einem 0:3 Rückstand in der Serie ist die Aufgabe fast aussichtslos. Logan Stankoven brachte die Hurricanes in Führung, während Drake Batherson für Ottawa antworten konnte. Doch die Antwort der Hurricanes durch Jackson Blake ließ keine Zweifel mehr.

Stützle zeigte mit 23:57 Minuten Eiszeit Einsatzwillen, konnte das drohende Ausscheiden seines Teams jedoch nicht verhindern. Die Frage ist, ob Ottawa noch einmal aufdrehen kann oder ob die Reise für Stützle in den Playoffs bereits früh endet.

Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Sturm und die Bruins ihre Nerven bewahren und die Wende schaffen können, während Stützle und die Senators alles daran setzen müssen, das Wunder zu vollziehen. Doch die Zeichen stehen nicht gut für die deutschen Spieler im Kampf um den Stanley Cup.