Struff trennt sich erneut von coach arriens – wimbledon-erfolg trügt!
Ein bitterer Nachgeschmack liegt in der Luft, obwohl Jan-Lennard Struff gerade in Wimbledon eine beeindruckende Vorstellung gezeigt hat. Der 36-Jährige, der es bis ins Viertelfinale schaffte und sich dort Jannik Sinner geschlagen geben musste, klettert zwar um 34 Plätze im ATP-Ranking auf Position 40, doch nun steht eine weitere Trennung an, die das Team um den deutschen Tennis-Star verunsichert.

Die überraschende trennung nach kurzer rückkehr
Carsten Arriens, Struffs langjähriger Trainer, geht erneut seinen eigenen Weg. Der 57-Jährige wird in Zukunft das deutsche Tennis-Talent Justin Engel betreuen. Die Trennung, wie die "Bild" berichtet, stand angeblich schon im Frühjahr fest, kurz nachdem Arriens nach einer etwa einjährigen Pause zurückgekehrt war. Nach den US Open 2024 hatte sich das Duo bereits einmal getrennt, nach fast neun Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit. Es wirkte wie eine vorübergehende Lösung.
Doch die kurze Reunion hatte auch ihren guten Anteil am Wimbledon-Erfolg. Struff demonstrierte auf dem heiligen Rasen seine ganze Klasse, eliminierte unter anderem Daniil Medvedev und Hubert Hurkacz und hielt im Viertelfinale gegen den Weltranglistenersten Sinner lange Zeit mit. Das 5:7, 6:7 (4:7), 3:6 gegen den Italianer schmerzt, aber das Turnier selbst war ein voller Erfolg.
Struff hatte erklärt, er wolle bei Wimbledon keine "komplett neue Philosophie", sondern auf bewährte Muster setzen – ein strategischer Schachzug, der sich zunächst auszahlte. Nun stellt sich die Frage, wer Struff in Zukunft zur Seite steht. Sein Manager, Corrado Tschabuschnig, deutete an, dass die kommenden Tage und Wochen entscheidend sein werden, um die Zukunft des Teams zu klären: "Wir werden darüber reden, was er genau möchte und sich vorstellt, und ob er jemand Neues dazuholen will."
Die Entscheidung von Arriens wirft einen Schatten auf Struffs weitere Ambitionen. Ob er einen neuen Trainer finden wird, der seine Spielweise ebenso effektiv unterstützt wie Arriens, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch klar: Der Rasen-Sommer in Wimbledon hat Jan-Lennard Struff zwar sportlich aufgewertet, doch die Trennung von seinem Coach sorgt für neue Unsicherheiten.
