Stasi überwachte Katarina Witts Sexleben

Berlin – Erschreckende Details aus den Stasi-Akten der ehemaligen DDR-Sportlerin Katarina Witt sind ans Licht gekommen. Die “Bild”-Zeitung enthüllte, dass die Staatssicherheit nicht nur Reisen und Kontakte der zweifachen Olympiasiegerin dokumentierte, sondern auch ihr Intimleben.

Detaillierte Aufzeichnungen über Sexualpartner

Bereits im Alter von sieben Jahren begann die Staatssicherheit, eine Akte über Katarina Witt anzulegen. Diese enthielt über Jahrzehnte festgehaltene Informationen, die die Eiskunstlauflegende mehrfach kritisiert hat. Unter dem Decknamen “OV Flop” notierten Stasi-Mitarbeiter minutengenau Details, darunter auch Einträge wie: “Zwischen 6 Uhr und 6.18 Uhr kam es zum Geschlechtsverkehr.”

Als eine der bekanntesten Sportlerinnen der DDR wurde Katarina Witt vom Sportministerium gezielt gefördert und somit besonders überwacht. Internationale Reisen, private Kontakte und ihr gesamtes Umfeld standen unter Beobachtung. Auch ihre ersten Liebesbeziehungen blieben nicht unbemerkt.

Bekannte Beziehungen und frühere Einschränkungen

Bekannte Beziehungen und frühere Einschränkungen

Zuvor war bereits bekannt, dass die Beziehung von Katarina Witt zu Ingo Politz von den DDR-Behörden behindert wurde. Politz wurde zur Armee versetzt und in eine weit entfernte Kaserne beordert, um ihn von Witt fernzuhalten. Neben Politz sind auch Beziehungen zu Richard Dean Anderson, Danny Huston, Rolf Brendel und Andreas Rüter öffentlich bekannt. Über ihren aktuellen Beziehungsstatus ist offiziell nichts bekannt.

Katarina Witt zählt mit zwölf Goldmedaillen zu den erfolgreichsten Eiskunstläuferinnen Deutschlands.