St. gallen im finale: maassen bremst die euphorie!

St. Gallen steht im Cupfinal! Nach dem Sieg gegen Yverdon im Halbfinale ist der Jubel groß, doch Trainer Enrico Maassen warnt vor zu viel Vorfreude. Stattdessen richtet er den Fokus bereits auf die anstehenden Herausforderungen – und das aus gutem Grund.

Die ostschweizer sind heiß auf den pokal

Der FC St. Gallen hat sich eindrucksvoll für das Finale qualifiziert und damit die Chance verpasst, die Sandoz-Trophäe nach Hause zu bringen. Es ist bereits der dritte Finaleinzug für die Espen in den letzten fünf Jahren. Gegen den Herausforderer aus der Challenge League, Stade Lausanne-Ouchy, sind sie zwar favorisiert, doch Maassen ließ im Interview mit SRF wissen, dass der Titelgewinn noch lange nicht in trockenen Tüchern ist. „Es bedeutet uns allen viel. Vor der Saison war es unser erklärtes Ziel, ins Finale einzuziehen – das haben wir nun geschafft. Aber wir haben noch gar nichts gewonnen.“

Der ehemalige Augsburg-Coach betonte, dass der Final eine neue und völlig eigene Hürde darstellt. Stade Lausanne-Ouchy mag zwar der Underdog sein, verfügt aber über eine qualitativ hochwertige Mannschaft mit gefährlichen Einzelspielern. Die Abwehr muss also höchste Konzentration zeigen. Aber nicht nur der Blick auf das Finale ist wichtig, denn Maassen machte deutlich, dass die Meisterschaft weiterhin oberste Priorität hat. Die Bilanz der FCSG spricht für sich – eine makellose Vorstellung im Halbfinale, inklusive zwei Startelfdebüts, zeugt von der Stärke des Teams.

„Ich muss der Mannschaft ein riesiges Kompliment aussprechen, wie sie heute gespielt hat“, so Maassen. „Wir waren in der ersten Halbzeit enorm stark. Klar hat uns das zweite Tor gefehlt, weshalb klar war, dass Yverdon nochmals aufkommen wird. Aber in der Summe haben wir ein sehr konzentriertes Spiel gezeigt.“ Die FCSG reist mit dem Rückenwind von der makellosen Bilanz nach Yverdon – und mit dem Ruf, das Elfmeterschiessen zu meistern.

Doch wer auf einen mühelosen Sieg hofft, wird enttäuscht. Die Konzentration auf die Meisterschaft darf nicht dazu führen, dass das Finale zur Nebensache verkommt. Denn die Gegner sind hungrig und werden alles daran setzen, die Traumpartie zu ruinieren.

Die meisterschaft bleibt das ziel

Die meisterschaft bleibt das ziel

Während die Fans bereits die Pokalfeier planen, hält Maassen die Kirche im Dorf. Die Meisterschaft bleibt das eigentliche Ziel, und der Fokus muss nun darauf gerichtet werden, die Energie und Konzentration für beide Wettbewerbe aufrechtzuerhalten. Nur so kann die FCSG die Chance nutzen, eine historische Saison zu spielen.