Sportschau: neues studio mit videowürfel feiert premiere!

Pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 präsentiert die ARD ein revolutionäres Studioerlebnis. Das neue „House of Sport“ verspricht nicht nur eine moderne Ästhetik, sondern vor allem eine immersive Atmosphäre, die Sportfans näher an die Action bringen soll. Der Clou: ein gigantischer Videowürfel, der das Studio in ein Miniatur-Stadion verwandelt.

Der video-donut: mehr als nur eine kulisse

Boris Inanici, redaktioneller Leiter des ARD SportHubs, scherzte passend: „Wir nennen ihn auch gerne mal Video-Donut.“ Aber hinter der humorvollen Bezeichnung verbirgt sich eine innovative Technologie, die das Sehgefühl der Zuschauer neu definieren soll. Ziel war es, die Sportevents auf der ganzen Welt optisch so nah wie möglich zu erleben. Karl Valks, WDR-Sportchef, lobt das Ergebnis: „Ich finde, das ist allen, die am neuen Studio mitgeplant und gebaut haben, richtig gut gelungen.“

Das neue Studio, mit einer runden Grundform von 20 Metern Durchmesser und einer Medienfläche von 65 Quadratmetern, markiert einen deutlichen Bruch mit der Vergangenheit. Das vertraute Braun hat ausgedient, stattdessen dominiert das ikonische Sportschau-Blau. LED-Flächen und weiße Lichtelemente sorgen für eine beeindruckende visuelle Erfahrung, die die Zuschauer in den Bann ziehen soll.

Doch die Veränderungen beschränken sich nicht nur auf das Design. Das Studio dient künftig als zentrale Drehscheibe für die Produktion von Bundesliga-Übertragungen und allen anderen regulären Sportschauen innerhalb der ARD. Es wird zum neuen „Wohnzimmer“ für Sportgroßevents.

Effizienz und flexibilität: die neue produktionszentrale

Effizienz und flexibilität: die neue produktionszentrale

Die neue Produktionsstruktur ermöglicht eine flexible Realisierung von kleinen, mittleren und großen Produktionen an einem Ort. Dies bündelt Ressourcen und schafft Synergien innerhalb der ARD. Von aufwendigen WM-Spielen bis hin zu Bundesliga-Sonntagsspielen – alles kann hier realisiert werden. Ein weiterer Vorteil: Die meisten Live-Sportübertragungen werden zukünftig zentral aus Köln laufen, entweder als große Sendung aus dem Sportschau-Studio oder als Remote-Produktion.

„Regie und Schnittkomplex sind in Köln verortet, ohne den journalistischen Anspruch vor Ort aufzugeben“, erklärt Inanici. Dadurch spart die ARD nicht nur Geld, sondern auch den aufwendigen Transport von Technik und Personal im In- und Ausland. Die neuen LED-Wände ermöglichen zudem die gleichzeitige Produktion für lineare und digitale Ausspielwege.

Am Sonntag, den 7. Juni, um 19:15 Uhr wird das neue Studio mit der letzten Sportschau vor der FIFA-WM 2026 offiziell eingeweiht. Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger werden dabei live aus den Stadien in Mexiko, Kanada und den USA berichten, während Lea Wagner und Malte Völz mit dem Experten Robin Gosens im Studio die Spiele besprechen. Die Fußball-Weltmeisterschaft beginnt – und Köln wird zum Epizentrum des deutschen Sportgeschehens.