Sportinvestitionen zahlen sich aus: gesundheitssystem profitiert!
Rom – Ein überraschendes Ergebnis italienischer Forschung: Sport und Gesundheit sind untrennbar miteinander verbunden. Eine aktuelle Studie von Agenas zeigt, dass jede in den Sport investierte Euro im Gesundheitssystem 2,24 Euro einspart. Diese Erkenntnis hat zu einer bahnbrechenden Kooperation zwischen Sport und Salute und der Federazione Medico Sportiva Italiana (FMSI) geführt.

Gemeinsam für mehr gesundheit und weniger kosten
Die Partnerschaft, die auf mehreren Säulen basiert, zielt darauf ab, präventive Maßnahmen durch den Sport zu fördern. Das Know-how der FMSI, das traditionell auf Spitzensportler zugeschnitten ist, soll nun der gesamten Bevölkerung zugutekommen. Dabei werden drei Bereiche besonders berücksichtigt: Schulen, Arbeitsplätze und soziale Gemeinschaften. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Forschungsprojekten – auch im Kampf gegen Doping und den Missbrauch von Medikamenten.
Maurizio Casasco, Präsident der FMSI, betonte: „Unser Ziel ist es, ein integriertes System zu schaffen, in dem wissenschaftliche Erkenntnisse in politische Entscheidungen einfließen. Dies dient nicht nur der Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität jedes Einzelnen, sondern auch der langfristigen Nachhaltigkeit des gesamten Gesundheitssystems.“
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Allein zwischen 2019 und 2024 konnten über 92.000 Fälle von Angstzuständen und Depressionen vermieden werden, was einer Einsparung von mehr als 74 Millionen Euro entspricht. Marco Mezzaroma, Präsident von Sport und Salute, hob hervor, dass die Investitionen in den Sport nicht nur messbare Vorteile für die Gesundheit bringen, sondern auch die Zahl der sportlich aktiven Bürger deutlich erhöht haben. „Für jeden investierten Euro spart das Gesundheitssystem 2,24 Euro – eine Investition in die Zukunft!“
Bei der Präsentation im Foro Italico, im Rahmen der Internationalen Tennismeisterschaften, waren auch die Minister Andrea Abodi (Sport), Orazio Schillaci (Gesundheit) und Giancarlo Giorgetti (Wirtschaft) anwesend. Schillaci betonte die Notwendigkeit der Prävention, um die Zahl der potenziellen Patienten zu reduzieren und die Fortschritte der Forschung bestmöglich zu nutzen. Giorgetti erinnerte an die politische Entscheidung zur Gründung von Sport und Salute, die das Potenzial des Sports für Bildung und Gesundheitsprävention erkannte.
Angelo Tanese, Direktor von Agenas, präsentierte die Studienergebnisse, die den wirtschaftlichen Nutzen sportlicher Betätigung für die Gesundheit belegen. Er verwies auf die positiven Auswirkungen auf eine Vielzahl von Krankheiten, von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu psychischen Belastungen. Angelo Binaghi, Präsident der Federazione Italiana Tennis e Padel, ergänzte: „Wir haben unsere Politik darauf ausgerichtet, die Anzahl der Sportler zu erhöhen, und die Ergebnisse übertrafen unsere Erwartungen. Wir sind der Sport, der dem Staat am meisten spart und dem Gesundheitssystem die größten Einsparungen ermöglicht.“
