Spanische dominanz bei der vuelta a ibiza: morcillo und barroso triumphieren!
Die Sonne Ibizas schien auf einen weiteren spanischen Doppelsieg bei der Vuelta a Ibiza MBT Siroko by Shimano. Morcillo und Barroso sicherten sich die zweite Etappe und damit eine komfortable Führung in der Gesamtwertung – doch die letzte Etappe könnte noch für Spannung sorgen.
Ein technisches drama für cherchi und páez
Die Königsetappe war geprägt von einem unerwarteten Rückschlag für das Duo Cherchi und Páez. Ein Problem mit der Sattelstütze des italienischen Fahrers zwang ihn zu einer qualvollen Fahrt von fast 30 Kilometern ohne die Möglichkeit, den Sattel zu verstellen. Ein solches Handicap ließ sich nicht wiedergutmachen, und die beiden mussten sich mit einem Rückstand von über anderthalb Minuten begnügen. Die Konsequenz: In der Gesamtklassifizierung liegt das Team nun mehr als zwei Minuten und dreißig Sekunden hinter den Führenden.
Die Ausgangslage für den morgigen, kürzeren Teilstück ist klar: Cherchi und Páez müssen attackieren, wenn sie ihre Titelverteidigung noch ernst nehmen wollen. Die Aufgabe ist gewaltig, denn die Etappe verspricht eine anspruchsvolle Trialera mit einigen heiklen Passagen. Die Entscheidung wird knapp ausfallen.
Alejandro Valverde, der nach einem sechsten Platz in der ersten Etappe auf einen starken Auftritt gehofft hatte, musste sich in der Königsetappe geschlagen geben und liegt nun mit dem 17. Platz in der Gesamtwertung weit zurück. Die Diskrepanz zwischen seinen Erwartungen und der Realität ist deutlich zu spüren.

Leecougan basso facto dominiert das frauenrennen
Auch im Frauenrennen setzte sich das Team Leecougan Basso Facto durch und wiederholte den gestrigen Erfolg. Mit einer beeindruckenden Zeit von 4:15.28 Minuten demonstrierten sie ihre Überlegenheit und bauen ihre Führung in der Gesamtwertung weiter aus. Die Konkurrenz wirkt nahezu chancenlos, und es scheint, als ob die beiden Fahrerinnen den Gesamtsieg bereits in der Tasche haben, sofern keine unvorhergesehenen Ereignisse eintreten.
Die Vuelta a Ibiza hat einmal mehr bewiesen, dass sie ein Schmelztiegel für junge Talente und gestandene Profis gleichermaßen ist. Die Spannung steigt, und es bleibt abzuwarten, ob die spanischen Fahrer ihre Führung bis zum Schluss verteidigen können. Die letzte Etappe wird zeigen, wer am Ende die Krone trägt.
