Spanien triumphiert nach penaltyschiessen: weg frei für superfinal?

Rotterdam – Dramatik pur im zweiten Gruppenspiel der División 1 der Weltmeisterschaft: Die spanische Damen-Wasserballnationalmannschaft bezwang die USA nach Verlängerung und einem nervenaufreibenden Penaltyschiessen mit 12:11. Ein Sieg, der das Team von Angel Villarroel einen entscheidenden Schritt näher an die Superfinalrunde in Sydney bringt.

Ein spiel voller wendungen und kampfgeist

Ein spiel voller wendungen und kampfgeist

Das Match verlief von Anfang an aufregend. Die Amerikanerinnen gingen durch Flynn und Haaland-Ford früh in Führung, nachdem sie das erste Viertel mit 3:2 für sich entschieden hatten. Spanien antwortete jedoch prompt und egalisierte durch Carlota Peñalver. Paula Leitón brachte die Spanierinnen im zweiten Viertel mit einem Treffer in Führung, womit sie mit 8:7 in die Pause gehen konnten.

Nach der Pause erhöhten die Spannung und der Kampfgeist. Fattal glich aus, doch González und Ruiz stellten den Spielstand wieder auf 10:8 für Spanien. Die US-Frauen zeigten jedoch ihre Entschlossenheit und glichen erneut aus. In den letzten vier Minuten übernahm Amerika die Führung mit 12:11. Elena Ruiz erzielte den Ausgleichstreffer und schickte das Spiel in ein dramatisches Penaltyschiessen.

Ein starkes Nervenkostüm zahlte sich aus: Spanien präsentierte sich im Penaltyschiessen deutlich sicherer und verwandelte fünf ihrer Würfe, während die USA nur drei Treffer erzielten. Die Freude im spanischen Lager war riesig.

Am Sonntag trifft Spanien auf Ungarn (15:45 Uhr). Ein Sieg gegen Ungarn würde das Ticket zur Superfinal in Sydney im Sommer quasi schon sicher buchen, ein weiterer Beweis für die Ambitionen der spanischen Mannschaft in dieser Weltmeisterschaft. Die Leistung gegen die USA zeigt: Dieses Team ist hungrig und bereit, Geschichte zu schreiben.