Spanien: torwart-luxus – de la fuente setzt auf simón!

Luis de la Fuente hat einen Luxus, von dem viele Trainer nur träumen können: Eine Auswahl an Weltklasse-Torhütern. Und er scheint sich für Unai Simón entschieden zu haben. Die Diskussionen dauern an, aber der Trainer hält unbeirrt an seinem Mann fest, während Spanien auf dem Weg zum WM-Titel steht.

Die konkurrenz ist enorm

Die konkurrenz ist enorm

Die spanische Torwart-Situation ist geradezu absurd. Fünf der zehn besten Torhüter der Welt stammen laut De la Fuente aus Spanien. Eine Aussage, die sich durch die Leistungen der letzten Monate und Jahre bestätigt. Neben Simón sind Robert Sánchez (Brighton), Kepa Arrizabalaga (Real Madrid), David Raya (FC Barcelona) und Alejandro Remiro (Athletic Bilbao) im Rennen um den Platz im Tor.

Jeder dieser Torhüter bringt eine beeindruckende Vita mit: Sánchez, der Vize-Champion der Champions League und Premier-League-Sieger, Kepa, der Titelverteidiger der LaLiga, Raya, der Europameister und Nations-League-Sieger – und dann ist da noch Simón, der Mann, dem De la Fuente sein Vertrauen schenkt. Er ist der Torwart von Spanien, und er wird die Abwehr vor allem vor wichtigen Aufgaben bewahren.

Die jüngsten Leistungen von Simón, insbesondere die Nullnummern in den ersten drei WM-Spielen, untermauern das Vertrauen des Trainers. Gegen Uruguay, Saudi-Arabien und Kap Verde hatte er relativ wenig zu tun, zeigte aber stets die nötige Ruhe und Sicherheit. Aber die wirklich harten Aufgaben stehen noch bevor.

Die Wahrheit der entscheidenden Momente

Denn in K.O.-Spielen zählt jede Parade, jeder schnelle Reflex. Spanien benötigt in diesen Phasen die bestmögliche Leistung von seinem Torwart. Die Erinnerungen an die verlorenen Elfmeter-Schießen bei den letzten beiden Weltmeisterschaften sind noch frisch. Spanien scheiterte in Katar an Marokko und 2018 an Russland. Unai Simón kann nun zeigen, dass er der Mann für die entscheidenden Momente ist. Er hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass er in Elfmeter-Schießen cool bleibt und sein Team unterstützt.

Seine Erfolge in der Nations League und die Tatsache, dass er in seinen letzten sechs Elfmeter-Schießen mit Spanien drei gewonnen hat, sprechen für sich. Die Herausforderung ist nun, diese Konstanz auf die WM zu übertragen und die spanische Abwehr stabil zu halten. Das Team muss geschlossen stehen, um die neuen Rekorde zu brechen.

Mit 429 Minuten ohne Gegentor ist Simón bereits auf dem Weg, Casillas und Zenga zu übertreffen. Kann er diesen Lauf fortsetzen und Spanien zum WM-Titel führen? Das ist die Frage, die nun auf dem Spiel steht. Spanien zählt auf seinen Torhüter, um im Turnier zu bestehen.