Spanien stürmt zur wm 2026: de la fuente führt 'la roja' zum titel?

Madrid – Spanien reist als amtierender Europameister zur WM 2026 mit dem Anspruch, nicht nur zu den Finalspielen zu gehören, sondern diese auch zu gewinnen. Nach einer nahezu fehlerfreien Qualifikation, in der 'La Roja' ungeschlagen blieb und die Gruppe souverän dominierte, blickt das Team von Luis de la Fuente selbstbewusst nach vorne. Die jüngsten Erfolge, darunter der Triumph bei der EM 2024 und der Gewinn der Nations League 2023, untermauern den Anspruch.

Die stars im spanischen angriff

Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Mikel Oyarzabal und Mikel Merino, die in der Qualifikation jeweils sechs Treffer erzielten und den Angriff der spanischen Nationalmannschaft anführen. Doch das Team ist mehr als nur zwei Einzelspieler. Die Vielseitigkeit und taktische Flexibilität, die Luis de la Fuente in seine Mannschaft eingebracht hat, machen Spanien zu einem der Top-Favoriten des Turniers.

Die WM 2026 stellt für Spanien eine Chance dar, die Enttäuschungen der vergangenen Weltmeisterschaften, bei denen man bereits im Achtelfinale scheiterte, hinter sich zu lassen. Trainer Luis de la Fuente, der vor seiner Tätigkeit als Nationaltrainer vor allem für seine Arbeit mit den spanischen Nachwuchsnationalmannschaften bekannt war, hat bewiesen, dass er in der Lage ist, Titel zu gewinnen – und er hat den Anspruch, diesen Erfolgskurs fortzusetzen.

Ein blick auf den kader und den spielplan

Ein blick auf den kader und den spielplan

Der Kader für die WM 2026 vereint erfahrene Kräfte mit jungen Talenten. Torwart Unai Simón, die Verteidiger Aymeric Laporte und Marcos Llorente sowie Mittelfeldmotor Rodrigo Hernández bilden das Rückgrat der Mannschaft. Junge Spieler wie Lamine Yamal und Pau Cubarsí dürfen ebenso auf Einsatzzeiten hoffen.

In der Gruppe H trifft Spanien auf die Kapverdischen Inseln, Saudi-Arabien und Uruguay. Ein vermeintlich machbarer Gruppe, der es gilt, souverän zu meistern, um sich optimal für die K.O.-Runde vorzubereiten. Die bisherige Bilanz bei Weltmeisterschaften ist zwar beeindruckend – Spanien nahm seit 1978 an jeder WM teil – der große Triumph gelang dem Team aber erst einmal, nämlich 2010 in Südafrika. Diesmal soll es anders sein.

Luis de la Fuente, geboren 1961, hat eine beeindruckende Trainerkarriere hinter sich. Seine Erfolge mit den spanischen Jugendnationalmannschaften und die jüngsten Titel mit der A-Nationalmannschaft sind der Beweis für seine taktische Kompetenz und seine Fähigkeit, ein Team zu motivieren. Er löste Luis Enrique nach dessen enttäuschenden Auftritten bei der WM in Katar ab und hat seitdem eine beeindruckende Serie hingelegt.

Die Vorfreude auf die WM 2026 ist groß. Spanien präsentiert sich in Topform und mit einem Trainer, der weiß, wie man gewinnt. Die Fußballwelt wird gespannt sein, ob 'La Roja' in der Lage ist, den Titel zu holen. Die Zeichen stehen gut – und die Erwartungen sind hoch.