Spanien stürmt auf europas ruder-em zu: 18 boote im medaillenrennen!
Montemor-o-Velho – Ein furioser Auftritt der spanischen Ruder-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Portugal! 18 Boote haben sich für die Medaillenrennen qualifiziert, ein deutliches Zeichen für die Ambitionen des Landes. Kann Spanien an die Erfolge des Vorjahres anknüpfen?

Die vorrunde beeindruckt: direkter weg zum finale
Nachdem bereits am Donnerstag acht Boote die Direktekasse für die Finals eroberten, folgten am Freitag weitere fünf Erfolge. Ein überwältigender Start, der zeigt, dass die Vorbereitung auf die EM Früchte trägt. Besonders der K4 500 Herren, der sich nun ebenfalls qualifiziert hat, dürfte für einige Konkurrenten eine unangenehme Überraschung sein.
Die Leistungsexplosion ist bemerkenswert, denn im Vorjahr in Racice reichte es für Spanien zwar immer noch zu einem starken zweiten Platz im Medaillenspiegel hinter Ungarn, doch die 12 Medaillen (darunter vier Goldmedaillen) scheinen dieses Jahr noch in greifbarer Nähe zu sein. Die Konkurrenz ist zwar stark, doch die Stimmung im spanischen Lager ist bestens.
Zu den bereits qualifizierten Booten gehören unter anderem die K1 1000 von Laia Pelachs, die C1 200 von Antía Jácome und Pablo Graña, sowie Sara Ouzande (K1 200) und Carlos Arévalo (K1 200). Auch das C2 500 mit Daniel Grijalba, Angels Moreno und Viktoriia Yarchevska, ebenso wie das K4 500 mit Sara Ouzande, Lucía Val, Daniela García und Bárbara Pardo, stehen im Finale. Ein beeindruckendes Gesamtbild!
Ein bitteres Ausscheiden gab es allerdings für Estefanía Fernández, die im K1 500-Halbfinale nur knapp als Sechste landete – lediglich 25 Tausendstel fehlten ihr zur direkten Finalqualifikation. Auch Alex Graneri verpasste das Finale um Haaresbreite. Das K2 500 mit Enrique Adán und Carlos García konnte sich ebenfalls nicht durchsetzen und belegte im Semifinale den sechsten Platz.
Neben den bereits genannten Booten, die sich direkt für die Finals qualifizierten, dürfen auch noch das C4 500 Mixed mit Antía Jácome, Viktoriia Yarchevska, Manuel Fontán und Diego Domínguez, sowie Ana Cantero (C1 5000), Jaime Duro (C1 5000), Estefanía Fernández (K1 5000) und Alberto Llera (K1 5000) auf Medaillen hoffen. Vier Palister konnten sich leider nicht für ein Finale qualifizieren.
Die spanische Ruder-Nationalmannschaft hat bewiesen, dass sie zu den Top-Teams Europas gehört. Mit einer beeindruckenden Leistung und einer klaren Zielsetzung geht es nun darum, die zahlreichen Qualifikationen in Medaillen umzumünzen. Der Druck ist hoch, aber die Chancen stehen gut. Die EM in Montemor-o-Velho verspricht Ruder-Spektakel vom Feinsten!
