Spanien räumt in quiberon ab: barceló und cantero holen silber!

Ein furioser Auftritt der spanischen Seglerinnen Paula Barceló und María Cantero bei der Weltmeisterschaft in Quiberon! Obwohl sie den Titel von 2025 nicht verteidigen konnten, sicherten sich die beiden Sportlerinnen eine Silbermedaille in den anspruchsvollen Gewässern der Bretagne – und das nach nur vier Monaten gemeinsamer Trainingszeit.

Die "peleonas de la flota" beweisen ihre zähigkeit

Die "peleonas de la flota" beweisen ihre zähigkeit

Barceló und Cantero, liebevoll als "Peleonas de la Flota" (Kämpfern der Flotte) bezeichnet, haben sich einen Ruf als unermüdliche Konkurrentinnen erworben. Sie beweisen immer wieder, dass sie in der Lage sind, schwierige Situationen zu meistern und gleichzeitig den Spaß am Segeln zu genießen. Diese Woche demonstrierten sie eindrucksvoll ihre Widerstandsfähigkeit und ihr Können.

Die unbeständigen Windverhältnisse in der Bucht von Quiberon stellten alle Teams vor große Herausforderungen. Barceló und Cantero waren sich bewusst, dass ihre Leistung von Tag zu Tag variieren könnte, wie sich auch gestern und heute zeigte. Ihre Strategie: Geduld bewahren und unnötige Risiken vermeiden, da Verluste größer sein könnten als Gewinne.

Ein Tiki-Taka auf dem Wasser, wie ihr Trainer Xabi Fernández es nennt, erfordert ständiges Manövrieren und schnelle Entscheidungen. In diesem dynamischen Spiel waren die Spanierinnen herausragend, mit Ausnahme des dritten Tages, an dem sie nicht unter den Top-Positionen landeten. Danach kämpften sie sich kontinuierlich vorwärts, um die Medal Series – zwei finale Rennen mit einfacher Punktewertung für die besten zehn Teams – von der ersten Position aus anzugehen.

Mit einem Vorsprung von 20 Punkten auf die Französinnen Manon Peyre und Amélie Riou sowie die Belgierinnen Isaura Maenhaut und Anouk Geurts schienen die Spanierinnen gut im Rennen. Das neue Medal-Series-Format verringerte diesen Vorsprung jedoch auf 9 Punkte, was die Spannung bis zum Schluss hochhielt.

Die Medal Races gestalteten sich äußerst knifflig. Im ersten Rennen führten Barceló und Cantero zunächst souverän, wurden dann aber zurückgeworfen und beendeten das Rennen als Letzte. Die Belagerung der Spitze war eröffnet, und die Spanierinnen standen vor einer schwierigen Aufgabe. Die Belgierinnen Maenhaut und Geurts lagen nur noch vier Punkte hinter ihnen, die Norwegerinnen sechs.

Im entscheidenden Rennen lagen die Spanierinnen zunächst in der zweiten Reihe fest, blockiert von einem Großteil der Flotte. Sie entschieden sich für eine schnelle Kehrtwende, die zunächst vielversprechend aussah, doch letztendlich nicht zum Erfolg führte. Sie kämpften bis zum Schluss, aber es war nicht ihr Tag.

Die Norwegerinnen Pia Dahl Andersen und Nora Edland sicherten sich den Weltmeistertitel, während Barceló und Cantero mit einem siebten Platz den Wettbewerb abschlossen. Ein beeindruckendes Ergebnis, das den Erfolg der Spanierinnen in 2026 unterstreicht: Zwei Rennen, zwei Medaillen (Bronze im Trofeo Princesa Sofía Mallorca und nun Silber bei der Weltmeisterschaft).