Spanien ohne königliche zur wm: ein historischer bruch!
Ein Erdbeben erschüttert die spanische Fußballwelt: Nationaltrainer Luis de la Fuente hat für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko einen Kader präsentiert, der gänzlich ohne Spieler von Real Madrid auskommt. Ein Novum in der Geschichte der „Seleccion“, das für Aufsehen und Diskussionen sorgt.

Die stars fehlen: warum de la fuente auf real verzichtet
Die Entscheidung des Trainers ist brisant. Daniel Carvajal, dessen Abschied in Madrid bevorsteht, gehört ebenso zu den Streichkandidaten wie Dean Huijsen, Álvaro Carreras, Fran García, Dani Ceballos, Raúl Asencio und Gonzalo García. Bisher war es stets selbstverständlich, dass mindestens ein Spieler der Königlichen im Kader stand. Doch de la Fuente scheint eine neue Strategie zu verfolgen, die auf eine Mischung aus jungen Talenten und erfahrenen Spielern aus anderen europäischen Top-Klubs setzt.
Mit dabei sind unter anderem Alejandro Grimaldo von Bayer Leverkusen, Marc Cucurella vom FC Chelsea und der zentrale Mittelfeldspieler Rodri von Manchester City. Acht Spieler des amtierenden spanischen Meisters FC Barcelona, darunter der junge Lamine Yamal, der nach einer Oberschenkelverletzung wieder fit ist, gehören ebenfalls zum Aufgebot. Die Abwehr wird von Spielern wie Pedro Porro (Tottenham) und Marcos Llorente (Atlético Madrid) verstärkt, während im Mittelfeld Namen wie Gavi (Barcelona), Mikel Merino (Arsenal) und Pedri (Barcelona) für Kreativität sorgen.
Die Gruppe H verspricht Spannung: Spanien trifft am 15. Juni in Atlanta auf Kap Verde, am 21. Juni auf Saudi-Arabien und schließt die Gruppenphase am 27. Juni in Guadalajara gegen Uruguay ab. Nach dem enttäuschenden Ausscheiden im Achtelfinale der WM vor vier Jahren gegen Marokko und dem erfolgreichen Umbruch nach dem Rücktritt von Luis Enrique, will de la Fuente nun mit einer neuen Generation den Titel holen. Der Triumph bei der EM 2024 in Deutschland unterstreicht den Erfolg seiner Arbeit.
Die Entscheidung, auf die Stars von Real zu verzichten, ist ein klares Signal: Spanien setzt auf eine neue Generation und eine neue Spielphilosophie. Ob diese Wette aufgeht, wird die Weltmeisterschaft zeigen. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die „Seleccion“ ohne ihre königlichen Kräfte schlagen wird. Die Abwesenheit der Madrilenen ist ein Zeichen des Wandels, ein Bruch mit der Tradition, der die spanische Fußballlandschaft nachhaltig prägen könnte.
