Spanien holt wm-medaille: ouzande glänzt in szeged!

Szeged, Ungarn – Ein strahlender Sonntag für das spanische Piratenteam bei der ersten Weltcup-Station der Saison! Während die Segler traditionell dominieren, bewiesen die Ruderer aus Spanien, dass auch sie zu den internationalen Spitzenkräften gehören. Zwei Medaillen, darunter ein Gold, konnten die Iberer aus der ungarischen „Kathedrale“ des Ruderns mitnehmen, einem Ort, der für den spanischen Sport von großer Bedeutung ist.

Ouzande krönt das k1-finale

Ouzande krönt das k1-finale

Der Tag gehörte Sara Ouzande, die bereits gestern im K4 500 eine Silbermedaille gewann. Heute zeigte sie jedoch ihre Klasse im K1 200 Finale A. Mit einer beeindruckenden Zeit von 39,01 Sekunden ließ sie die Konkurrenz hinter sich und sicherte sich den Sieg vor der chinesischen Starterin Shimeng Yu (+0,4 Sekunden). Ein verdienter Erfolg für die Asturierin, die ihre Form eindrucksvoll unter Beweis stellte. Doch es war nicht nur Ouzande, die für Aufsehen sorgte.

Auch Nerea und Carolina García brillierten im K2 500 (olympische Disziplin). Mit einer Zeit von 1:39,01 belegten sie den dritten Platz, knapp hinter den deutschen Olympiasiegern Paulina Paszek und Pauline Jagsch (1:36,92). Die zweite spanische Mannschaft, bestehend aus Bárbara Pardo und Lucía Val, landete auf dem sechsten Platz. Ein starkes Ergebnis für das gesamte Team!

Ein bitteres Ausscheiden im C2 500

Die Enttäuschung des Tages war zweifellos das Ausscheiden von Adrián Siero und Daniel Grijalba im C2 500 Finale A. Mit einer Zeit von 1:37,50 verpassten sie die Medaillenränge nur knapp und belegten den vierten Platz. Die Russen Zakhar Petrov und Ivan Shtyl triumphierten hier deutlich. Diego Domínguez und Manuel Fontán folgten auf dem achten Platz. Die Konkurrenz war schlichtweg zu stark.

Antía Jácome kämpfte im C1 200, der einzigen reinen Sprintdistanz im olympischen Programm, mit aller Kraft, erreichte aber mit 45,24 Sekunden nur den achten Platz. Die ukrainische Ausnahmeathletin Liudmyla Luzan sicherte sich hier den Sieg. Auch Álex Graneri im K1 500 kämpfte verbissen, blieb aber mit 1:40,00 deutlich hinter dem australischen Sieger Jean van der Westhuyzen.

Das Abschneiden der anderen spanischen Boote war durchzogen. Enrique Adán und Carlos García belegten im K2 500 den neunten Platz, während Marcus Cooper im B-Finale des K1 500 den achten Platz belegte. Rodrigo Germade und Adrián del Río konnten sich im B-Finale des K2 500 mit einer guten Zeit von 1:28,21 durchsetzen. Viktoria Yarchevska kämpfte im C1 200 und erreichte den vierten Platz.

Mit einem Gold, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen belegt Spanien aktuell den siebten Platz im Medaillenspiegel. Ein starkes Ergebnis, das zeigt, dass der spanische Piratenrudersport auf dem Vormarsch ist. China führt das Feld mit vier Goldmedaillen an, während Gastgeber Ungarn mit sechs Silbermedaillen die meisten Medaillen errungen hat. Das Rennen um die Spitze ist noch lange nicht entschieden!