Spanien dominiert in montemor-o-velho: historischer em-erfolg!
Ein furioser Auftakt für das deutsche Team bei den Europasmeisterschaften im Kanusport in Montemor-o-Velho, Portugal! Spanien hat eindrucksvoll gezeigt, wer in Europa die neue Macht im Sprint ist und die Konkurrenz in mehreren Disziplinen in den Schatten gestellt. Nach 13 Booten, die sich für die A-Finals qualifiziert haben, legten die Iberer einen furiosen Start hin und kündigen an, die Erfolge des Vorjahres in Racice (12 Medaillen) zu übertreffen.

Das k4 500: ein triumph der vorbereitung
Der Höhepunkt des ersten Wettkampftages war zweifellos der Sieg des spanischen K4 500-Teams bestehend aus Sara Ouzande, Lucía Val, Daniela García und Bárbara Pardo. Von Beginn an setzten sie sich an die Spitze und kontrollierten das Rennen souverän. Bereits nach den ersten 250 Metern war klar, dass sie die Konkurrenz im Griff hatten. Am Ende feierten sie einen verdienten Sieg in 1:31,576 Minuten, vor Polen (1:32,336) und Russland (1:32,651). Die Equipe, die bei den Olympischen Spielen in Paris 2024 lediglich den sechsten Platz belegte, demonstrierte eine beeindruckende Entwicklung und bestätigte den positiven Eindruck, den sie bereits bei den Weltcup-Regatten hinterlassen hat, insbesondere mit einem zweiten Platz in Szeged.
Doch es war nicht nur das K4, das für Aufsehen sorgte. Auch das neu formierte K4 500 Herrenteam mit Adrián del Río, Carlos Arévalo, Marcus Cooper und Rodrigo Germade stürmte ins Rampenlicht und sicherte sich eine Silbermedaille – ex aequo mit Deutschland. Beide Boote erreichten die Ziellinie gleichzeitig in 1:18,630 Minuten, knapp hinter dem unschlagbaren Team aus Ungarn (1:18,500).
Pablo Graña eröffnete die Medaillenjagd bereits am Vormittag mit einer Silbermedaille im C1 200. Mit einer Zeit von 38,354 Sekunden verpasste er den russischen Starter (trat als neutraler Athlet an) nur knapp, der in 38,081 Minuten siegte. Für Graña ist es bereits die fünfte Medaille bei internationalen Meisterschaften und unterstreicht seine Konstanz und sein Talent. Seine Erfolge bei den Weltcup-Regatten in Szeged sprechen für sich.
Weitere Ergebnisse aus spanischer Sicht: Antía Jácome belegte im C1 200 den fünften Platz, während Pablo Crespo im C1 1.000 als Neunter ins Ziel kam. Im K1 1.000 landete Paco Cubelos auf dem achten Rang. Auch die Parakanuisten konnten überzeugen: Adrián Castaño (KL1 200) wurde Siebter, María Jiménez (VL3 200) Fünfte, und José Piñeiro und Ricardo Junquera belegten die Plätze sieben und acht im KL2 200.
Die spanische Mannschaft hat mit diesem Auftakt gezeigt, dass sie zu den absoluten Top-Teams in Europa gehört und auf eine erfolgreiche EM hinarbeiten kann. Die jungen Talente und die erfahrenen Routiniers bilden eine perfekte Mischung und lassen auf weitere Medaillen hoffen. Die Konkurrenz mag warnen, denn Spanien ist bereit, die EM zu erobern!
