Spanien 2026: favorit mit tor-problem?
Spanien wird von den Buchmachern bei Tonybet
als klarer Favorit für die WM 2026 gehandelt – ein Verdienst ihrer jüngsten Erfolge und einer scheinbar unaufhaltsamen Dominanz. Doch unter der Oberfläche brodelt eine Frage, die das spanische Team vor einer echten Herausforderung stellt: Fehlt es Spanien an einem echten Torjäger, der im entscheidenden Moment die entscheidenden Treffer erzielt?
Die schatten von klose und co.
Während Namen wie Kylian Mbappé und Lionel Messi kurz davor stehen, Miroslav Klose als den Rekordtorschützen der WM-Geschichte abzulösen, wirkt Spanien in dieser Hinsicht plötzlich fast schon altbacken. Die glorreichen Zeiten eines David Villa, der in 12 WM-Partien stolze neun Tore erzielte, scheinen weit entfernt. Besonders schmerzhaft ist das Erinnern an Südafrika 2010, wo Villa fünf der insgesamt sieben spanischen Tore beisteuerte und maßgeblich zum Titelgewinn beitrug.
Schon damals gab es andere starke Schützen, doch die Zeiten von Emilio Butragueño, Fernando Hierro, Fernando Morientes und Raúl González sind lange vorbei. Álvaro Morata, der einzige noch aktive Spieler im spanischen Kader, der bei einer WM traf, brachte es auf drei Treffer – und sein Platz im Team von Luis de la Fuente ist fraglich. Ferran Torres, aktuell der Spieler mit den meisten WM-Toren im aktiven Kader, erzielte lediglich zwei Tore in Katar 2022, ein Ergebnis, das die Wettanbieter bei Tonybet deutlich beschäftigt.
Ein junger Hoffnungsträger Lamine Yamal, der mit sechs Treffern in 25 Länderspielen aufwartet, wird von den Wettanbietern als potenzieller Kandidat für den Titel des WM-Torschützenkönigs gehandelt, allerdings zu einer Quote von 15 – weit entfernt von Mbappés 7 oder Kanes 8. Die Frage ist: Kann dieser junge Spieler den Erwartungen gerecht werden und die Lücke füllen, die durch den Mangel an erfahrenen WM-Torjägern entstanden ist?
Die Wettquoten spiegeln nicht nur die Erwartungen der Buchmacher wider, sondern auch die wachsende Besorgnis über die Torflaute im spanischen Team. Es bleibt abzuwarten, ob Spanien seine Abhängigkeit von Einzelaktionen reduzieren und eine neue, effektivere Torjäger-Strategie entwickeln kann. Denn eines ist klar: Ohne einen zuverlässigen Torschützen wird es für Spanien schwer, im Kampf um den WM-Titel zu bestehen.
