Skyrun frankfurt: neue bestzeit und riedls achte herrschaft!

Frankfurt hat erneut bewiesen, dass die Kombination aus sportlicher Herausforderung und urbanem Flair einen unschlagbaren Reiz hat. Beim 17. Skyrun im Frankfurter Messeturm kämpften sich am Sonntag 1.209 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die 1.200 Stufen nach oben – und das bei strahlendem Sonnenschein. Ein neues Kapitel wurde geschrieben, als die junge Österreicherin Annemarie Wilhelm eine neue Bestzeit in der Damenwertung erzielte.

Ein fest für treppenläufer und zuschauer

Ein fest für treppenläufer und zuschauer

Die Atmosphäre war elektrisierend. Nicht nur die ambitionierten Athleten, sondern auch Firmenteams, Feuerwehren und Rettungsdienste mischten sich unter die Starter. Die Zuschauer säumten den Weg und feuerten die Läuferinnen und Läufer mit tosendem Applaus an. Für die Kleinsten gab es eine verkürzte Strecke, um auch ihnen den Spaß am Treppenlauf näherzubringen.

Doch der Sonntag gehörte vor allem Christian Riedl. Der 45-jährige Physiker aus Erlangen feierte seinen achten Sieg beim Skyrun und demonstrierte eindrucksvoll seine Klasse. Obwohl er seine eigene Bestzeit und den Streckenrekord aus dem Jahr 2024 nicht knacken konnte, zeigte sich Riedl überglücklich: „Es ist einfach ein tolles Gefühl, hier zu starten und mit der Community zu feiern.“

Die Zahlen sprechen für sich: 1.209 Teilnehmer, 1.200 Stufen, 213 Höhenmeter und eine neue Damen-Bestzeit von Annemarie Wilhelm in 8:59 Minuten. Die Veranstaltung, die neben sportlicher Leistung auch den Breitensport fördert, wird durch die Stadt Frankfurt unterstützt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung des Leichtathletik-Fördervereins Hessen (LFH).

Die Skyrun-Tradition in Frankfurt ist mehr als nur ein Wettkampf. Es ist ein Symbol für Durchhaltevermögen, Teamgeist und die Freude an Bewegung. Und während Hassan Kurt den Messeturm zum wiederholten Male rückwärts erklomm und der älteste Teilnehmer mit stolzen 93 Jahren dabei war, wurde eines deutlich: Der Skyrun ist ein Ereignis für alle Generationen.