Skyliners chancenlos: saison endet mit deutlicher niederlage

Frankfurt – Ein bitteres Ende für die Skyliners Frankfurt: Im letzten Spiel der Hauptrunde kassierten die Hessen eine deutliche Niederlage gegen die UMMC Ulm und beenden die Saison als Tabellenfünfzehnter. Die Personalsituation war desaströs, der Kampfgeist vorhanden, aber gegen die besseren Ulmer reichte es nicht.

Verletzungspech prägt das saisonfinale

Verletzungspech prägt das saisonfinale

Schon vor Spielbeginn stand fest, dass die Skyliners vor einem schweren Brocken stehen würden. Sieben Stammspieler fehlten verletzungsbedingt, sodass Coach Georg Liedtke auf eine ungewöhnliche Aufstellung zurückgreifen musste. Die jungen Talente erhielten ihre Chance, doch die fehlende Erfahrung und die körperliche Überlegenheit der Ulmer machten sich schnell bemerkbar.

Die erste Halbzeit verlief für die Frankfurter denkbar schlecht. Ulm dominierte das Spielgeschehen und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Die Skyliners wirkten verunsichert und fanden kaum Mittel, um den Ulmern Paroli zu bieten. Isiah Swope zeigte mit 17 Punkten zwar als bester Scorer der Hausherren, aber auch er konnte das Ungleichgewicht nicht ausgleichen. Die Ulmer nutzten jeden Fehler der Skyliners gnadenlos aus und gingen zur Pause mit einem komfortablen Vorsprung von 23 Punkten in die Kabine.

Die zweite Hälfte brachte keine Wende. Die Skyliners versuchten zwar, sich zu wehren, doch die Ulmer ließen nicht locker und erhöhten den Vorsprung weiter. Die Frankfurter vergaben zahlreiche Chancen und wirkten zunehmend frustriert. Am Ende stand ein klarer 64:103-Erfolg für Ulm auf der Anzeigetafel. Ein enttäuschendes Saisonende für die Skyliners, die sich in dieser Form kaum auf das nächste Jahr verlassen können.

Die Fans in der Arena Frankfurt zeigten dennoch Sportsgeist und brachen das Team nach der Niederlage mit Applaus. Ein Zeichen der Anerkennung für den Kampfgeist, der zwar da war, aber angesichts der Umstände nicht ausreichte. Die Frage, wie es für die Skyliners in der kommenden Saison weitergeht, bleibt offen. Vieles wird von der Genesung der Verletzten und der Neuzugewinnung neuer Spieler abhängen.

Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Ulm war in allen Belangen überlegen. Rebounds, Assists, Ballbesitz – die Ulmer dominierten das Spielgeschehen von der ersten bis zur letzten Minute. Ein weiteres Indiz für die Überlegenheit der Gäste war die hohe Quote beim Dreierwurf. Die Skyliners hingegen hatten mit ihrem eigenen Angriff große Probleme und konnten kaum gefährliche Situationen kreieren. Die Saison endet also in einer deutlichen Niederlage.