Sinner triumphiert in madrid: jetzt winkt rom!
Jannik Sinner hat das Mutua Madrid Open dominiert und einen weiteren Titel in seine Sammlung verwandelt – der 28. seiner Karriere! Der Italiener scheint unaufhaltsam, und nun richtet sein Blick nach Rom, wo er als haushoher Favorit auf den Heimtitel spekuliert.

Ein triumph der konstanz: 56 von 58 sätzen gewonnen
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Sinner hat in den letzten Wochen eine beeindruckende Form demonstriert. Von den letzten 58 gespielten Sätzen konnte er unglaubliche 56 für sich entscheiden. Diese schiere Dominanz lässt die Frage aufkommen, wer ihm in der kommenden Zeit wirklich gewachsen sein könnte.
Bei seiner Ankunft in Rom betonte Sinner, dass er sich auf das Turnier freue: “Jedes Mal, wenn man in Italien spielt, ist es etwas Besonderes. Es gibt keinen Grund, in Rom nicht anzutreten.” Dennoch möchte er den Triumph in Madrid zunächst ausgiebig genießen und sich sowohl körperlich als auch mental erholen. Ein wohlverdienter Moment der Ruhe vor dem nächsten sportlichen Kraftakt.
Ein bescheidener Champion: Sinner schien überrascht von der Aufmerksamkeit, die sein Erfolg hervorgerufen hat. Er verglich sich keinesfalls mit Tennislegenden wie Nadal, Federer und Djokovic und betonte, dass er primär für sich selbst, seine Familie und sein Team spiele. “Die Zahlen sind Zahlen, aber dahinter steckt viel Arbeit und Opfer”, reflektierte Sinner, der sich bewusst ist, dass der Ruhm nicht seinen Charakter verändert hat. Seine Eltern, so schien es, sind stolz, aber unverändert.
Die Frage, ob es außerhalb von Carlos Alcaraz überhaupt Rivalen gibt, die Sinner ernsthaft herausfordern können, verneinte er entschieden. “Der Druck liegt bei mir, wenn ich auf dem Platz stehe, und ich kann immer einen schlechten Tag haben”, räumte er ein. Diese ehrliche Einschätzung zeigt, dass Sinner sich seiner selbst bewusst ist und den Druck des hohen Erwartungsniveaus nicht scheut.
Es bleibt abzuwarten, ob Sinner seine beeindruckende Form in Rom bestätigen kann. Doch eines ist sicher: Mit seiner aktuellen Leistung ist er der Mann, den man im Auge behalten muss, wenn es um die Spitze des Weltennis geht.
