Sinner patzt in wimbledon: kecmanovic schnappt sich den ersten satz!

Schock in Wimbledon! Jannik Sinner, die Nummer 1 der Welt, verlor völlig überraschend den ersten Satz seines Matches gegen Miomir Kecmanovic mit 6:4. Nach dem Sensations-Aus bei den French Open droht dem Südtiroler eine weitere bittere Enttäuschung auf dem heiligen Rasen.

Die vorhand ohne feuer: sinners schwäche wird offenbar

Die vorhand ohne feuer: sinners schwäche wird offenbar

Der Start ins Match deutete zunächst auf eine routinemäßige Angelegenheit hin. Sinner hielt seine Aufschläge solide, ohne größere Widerstände. Doch schon früh zeichnete sich ein Problem ab: Der gewohnt kraftvollen Vorhand fehlte jeglicher Durchschlag, die Präzision war verschwunden. Kecmanovic erkannte diese Schwäche blitzschnell und nutzte sie gnadenlos aus.

Der Serbe agierte clever, zielte immer wieder auf den Körper des Italieners und zwang ihn, ungewohnte Winkel zu spielen. Zwar wehrte Sinner zwischenzeitlich zwei Breakbälle ab, doch am Ende brach sein Spiel ein. Die unsaubere Vorhand, die ins Netz zischte, besiegelte den Satzverlust und den überraschenden Auftakt für Kecmanovic.

34 Minuten – so lange dauerte es, bis der Außenseiter den ersten Durchgang für sich entscheiden konnte. Eine Zeitspanne, die für Sinner eine gefühlte Ewigkeit gewesen sein muss. Der Druck, den er sich selbst auferlegt, scheint ihn zu lähmen, nachdem er in Paris bereits so früh aus dem Turnier ausschied. Kann er sich jetzt fangen und zurück ins Spiel finden? Das ist die entscheidende Frage.

Kecmanovic hingegen scheint von der Aufgabe beflügelt. Er hat nichts zu verlieren und agiert ohne den Druck eines Top-Spielers. Die Aufgabe, zwei weitere Sätze gegen Sinner zu gewinnen, ist zwar gewaltig, aber er hat bereits bewiesen, dass er den Italiener unter Druck setzen kann. Die kommenden Sätze werden zeigen, ob der Serbe in der Lage ist, diesen Überraschungserfolg zu einem vollständigen Coup zu verwandeln.