Sinner jagt viertelfinal-ticket: um 13 uhr gegen machac in monte carlo

Jannik Sinner muss gegen den tschechischen Aufschläger Tomas Machac ran – und das gleich am Mittwoch. Monte Carlo liefert den nächsten Kracher: Das Achtelfinale des ATP-Masters 1000 steigt als zweites Match auf dem Court Rainier III, unmittelbar nach dem Auftaktduell Bergs gegen Zverev. Los geht’s um 11 Uhr, womit der Weltranglistenerste gegen 13 Uhr an die Reihe kommt.

Warum das match mehr ist als nur ein schritt zum viertelfinale

Machac gilt als Geheimtipp. 23 Jahre alt, 1,93 Meter groß, mit einer Vorhand, die selbst auf gedämpfter Clay-Oberfläche noch genug Spin erzeugt, um Gegner in die Defensive zu drücken. Sinner kennt ihn aus Trainingslagern in Südtirol – und weiß, dass der Tscheche vor allem in der Rückhand-Diagonalen platzierte Winner riskiert. Die Bilanz? 1:0 für den Italiener, aber das war Hartplatz in Wien, ein völlig anderes Terrain.

Carlos Alcaraz wartet bereits als möglicher Viertelfinal-Gegner. Der Spanier spielt direkt nach Sinner, trifft auf den Sieger der Partie zwischen Etcheverry und Atmane. Ein Halbfinale der beiden Shootingstars wäre damit weiterhin möglich – vorausgesetzt, Sinner löst die Machac-Aufgabe.

Berrettini gegen fonseca: parallel-show um 11 uhr

Berrettini gegen fonseca: parallel-show um 11 uhr

Matteo Berrettini übernimmt parallel die Ehre des ersten Einsatzes. Gegen den Brasilianer Joao Fonseca, erst 17 Jahre alt, aber bereits mit Wildcard-Siegen gegen Medvedev und Tiafoe in dieser Saison. Für Berrettini ist es der erste Auftritt nach seinem Muskelbündelriss in Rom – und gleichzeitig der erste echte Stresstest auf Sand seit 2022.

Im Doppel haben sich Sinner und sein Partner Berrettini zurückgezogen. Grund: Sparprogramm. Die italienische Delegation will Energie für mögliche Einzel-Matches bis Sonntag konservieren. Die Entscheidung fiel erst kurzfristig, nachdem Sinner am Dienstagabend drei Matchbälle abgewehrt hatte.

Die Zahlen: Sinner gewann 17 seiner letzten 18 Matches auf Sand. Machac schlug in dieser Saison bereits Rublev und Auger-Aliassime. Die Quote spricht für den Favoriten, das Timing für den Außenseiter.

Monte Carlo gilt als Gradmesser für Paris. Wer hier überzeugt, reist drei Wochen später als Top-Favorit in die französische Hauptstadt. Sinner will den Feinschliff, Machac den Durchbruch. Das Rennen um die Terre battue beginnt jetzt – und es wird schneller, als viele denken.