Sinner dominiert: vorsprung in der weltrangliste ausgebaut – jódar stürmt nach!
Jannik Sinner lässt grüßen – und das, obwohl er selbst eine Woche lang pausierte. Der Weltranglisten-Erste baute seinen Vorsprung an der Spitze aus, während ein junger Spanier für Furore sorgt. Ein Wechselspiel der Kräfte, das die Tenniswelt in Atem hält.
Jódar: der shooting-star aus barcelona
Rafael Jódar, gerade mal 19 Jahre alt, hat die Tenniswelt überrascht. Mit seinem Halbfinaleinzug in Barcelona katapultierte er sich um satte 13 Plätze in der ATP-Weltrangliste nach oben – auf den beachtlichen 42. Rang. Der junge Spanier zeigte in Barcelona, was er kann, scheiterte jedoch erst im Entscheidungssatz am späteren Champion Arthur Fils. Sein erster ATP-Tour-Titel in Marrakesch Anfang April war nur der Vorgeschmack auf seine beeindruckende Entwicklung.
Die Verwandlung ist bemerkenswert: Von Rang 55 direkt in die Top 50 – Jódar ist zweifellos ein Talent, das man im Auge behalten sollte. Er ist zudem der einzige Teenager neben Joao Fonseca, der sich in den Top 100 etabliert hat.

Alcaraz' verletzung: sinner's chance
Die Verletzung von Carlos Alcaraz in Barcelona, die ihm den Finaleinzug und die damit verbundenen Punkte kosten, kommt Sinner zugute. Der Italiener führt die Rangliste nun mit 390 Punkten Vorsprung an. Angesichts der vielen Punkte, die Alcaraz in den kommenden Monaten verteidigen muss, scheint Sinner seine Position an der Spitze der Weltrangliste mindestens bis Wimbledon gefestigt zu haben.
Alexander Zverev, Novak Djokovic, Félix Auger-Aliassime und Ben Shelton folgen auf den Rängen 3 bis 6. Einzig Taylor Fritz tauschte dank eines Einsatzes die Position mit Alex de Minaur und ist nun Siebter. Lorenzo Musetti und Daniil Medvedev komplettieren die Top 10.

Deutsche erfolge und rückschläge
Auch bei den deutschen Tennisspielern gab es bewegte Zeiten. Yannick Hanfmann rutschte nach Erstrunden-Aus in München auf Rang 60 ab, während Daniel Altmaier als zweitbester Deutscher auf dem 880. Platz notiert ist. Jan-Lennard Struff verteidigt seinen Platz in der Top 100 als 81.
Im WTA-Bereich glänzt Laura Siegemund als deutsche Nummer 1 mit einem Aufstieg auf Platz 47. Tatjana Maria, Eva Lys und Tamara Korpatsch schafften ebenfalls den Sprung in die Top 100. Einziger Wermutstropfen ist der Rückschlag von Ella Seidel, die nach einer deutlichen Niederlage 13 Positionen verlor und nun als 100. notiert ist.
Die Tenniswelt ist in Bewegung – und Rafael Jódar ist zweifellos einer der Namen, die man sich merken sollte. Sein Aufstieg ist ein Beweis dafür, dass Talent und harte Arbeit sich auszahlen.
