Sinner dominiert: kann ihn jemand stoppen?

Jannik Sinner scheint unaufhaltsam. Der Wimbledon-Champion hat in den letzten Wochen eine beeindruckende Siegesserie hingelegt, die die Tenniswelt in Atem hält. Die Frage, die sich nun jeder stellt: Wer kann ihm überhaupt noch Paroli bieten?

Zverev sieht sinner als neue speerspitze

Alexander Zverev, selbst ein Top-Spieler, räumt ein: “Er ist der Beste der Welt. Es gibt vielleicht zwei oder drei Spieler, wenn man Novak Djokovic dazu zählt, die ihn herausfordern können.” Dabei betont Zverev seine eigenen Fortschritte, die ihm ermöglichten, Sinner an die Grenzen zu bringen – trotz zehnter Niederlagen in Folge. Er sieht sich, ebenso wie Carlos Alcaraz, als Teil einer neuen Generation, die um die Weltspitze kämpft, einem neuen “Big Three” der Tenniswelt.

Die Dominanz Sinner's zeigt sich auch in seiner Bilanz dieses Jahres: 44 Siege und nur drei Niederlagen. Er hat die Sandplatzsaison und Wimbledon bereits hinter sich gelassen und bereitet sich nun auf den Rückkehr auf Hartplatz vor, wo er traditionell besonders stark ist. Von seinen insgesamt 30 Titeln konnte er beeindruckende 23 auf Hartplatz erringen. Das spricht Bände über seine Anpassungsfähigkeit und sein Können.

Alcaraz

Alcaraz' comeback und sinner's blick nach vorn

Carlos Alcaraz, der ihm bisher in direkten Duellen überlegen ist (10:7 Siege), befindet sich noch im Wiederaufbau nach einer langwierigen Handgelenksverletzung. Sein Comeback ist für Mitte August beim Masters 1000 in Cincinnati geplant. Sinner hingegen hat bereits die Weltrangliste erobert und steht nun unangefochten an der Spitze. Er gleicht damit Lleyton Hewitt und hat realistische Chancen, den Rekord von Novak Djokovic (428 Wochen an der Spitze) zu übertreffen.

Die Zahlen lügen nicht: Sinner hat bereits die Weltrangliste übernommen und scheint auf dem besten Weg, seine Position über die kommende Saison hinweg zu festigen. Seine Konstanz, sein taktisches Verständnis und seine körperliche Stärke machen ihn zu einem nahezu unbezwingbaren Gegner. Die Tenniswelt wird gespannt beobachten, ob jemand es schafft, seinen Lauf zu unterbrechen.