Sinner dominiert in madrid – alcaraz fehlt in rom und paris!
Madrid bebte Tennis-Fieber, doch am Ende stand der Triumph von Jannik Sinner fest. Der junge Italiener demonstrierte eine beeindruckende Form und besiegte Alexander Zverev in einem einseitigen Finale mit 6:1, 6:2. Ein Sieg, der nicht nur seine Position in der Weltrangliste zementiert, sondern auch Fragen aufwirft: Kann Sinner seine Dominanz in Rom und Paris bestätigen?
Ein überraschend starker gegner aus spanien
Die Überraschung des Turniers war zweifellos Rafael Jódar. Der 19-jährige Madrilene, der bis vor Kurzem kaum jemand auf der ATP-Tour auf der Radar hatte, kämpfte sich sensationell durch das Turnier. Einzig Bonzi konnte ihm in der ersten Runde einen Satz abnehmen, doch danach zeigte Jódar eine beeindruckende Serie. Siege gegen De Jong, den Top-10-Spieler De Miñaur, Joao Fonseca und sogar im Viertelfinale ein hart umkämpfter Tie-Break gegen Sinner – Jódar bewies Charakter und Talent. Die Partie gegen Sinner war ein Lehrstück in Sachen Kampfgeist, obwohl das Ergebnis letztendlich deutlich ausging.

Alcaraz‘ ausfall: ein schock für die tenniswelt
Doch während Sinner die Tenniswelt begeistert, gibt es bittere Nachrichten für die spanischen Fans und alle, die Carlos Alcaraz verfolgen. Seine Handgelenksverletzung, die er sich bereits beim Conde de Godó zuzog, hält ihn sowohl in Rom als auch bei den French Open von der Teilnahme ab. Das bedeutet den Verlust von 1.000 Punkten in Rom und unglaubliche 2.000 Punkte in Paris! Ein herber Schlag für den jungen Spanier und eine Chance für Sinner, seinen Vorsprung in der Weltrangliste weiter auszubauen. Aktuell führt Sinner mit 14.350 Punkten, Alcaraz folgt mit 12.960, die jedoch nach Roland Garros auf 9.960 reduziert werden.

Rafa jódar: vom nobody zum favoriten in rom?
Die rasante Entwicklung von Rafael Jódar ist bemerkenswert. Er ist auf dem besten Weg, sich als einer der vielversprechendsten Talente des Tennis zu etablieren. Selbst Sinner zeigte sich beeindruckt: “Er ist ein unglaublicher Spieler. Spanien hat immer großartige Spieler hervorgebracht, und jetzt hat es wieder einen.” Die Wettanbieter scheinen diese Einschätzung zu teilen, denn Jódar wird als vierter Favorit für das Masters 1000 Turnier in Rom gehandelt – mit einer Quote von 22.00 bei Tonybet. Ein Anreiz mehr für den jungen Spanier, seine Leistung zu bestätigen.
Djokovic‘s comeback-versuch und die außenseiterchancen
Novak Djokovic, der aufgrund einer Verletzung im letzten Jahr in Rom pausieren musste, möchte seine Position in der Weltrangliste verteidigen. Ein Sieg in Rom würde ihm den Aufstieg auf Platz drei ermöglichen. Die Wettanbieter sehen ihn jedoch nicht als großen Favoriten, seine Siegquote liegt bei 17.83 – deutlich höher als die von Sinner (1.42) und Zverev (9.42). Auch Arthur Fils (27.30) und Lorenzo Musetti (35.72) sowie Joao Fonseca (29.00) haben durchaus Chancen, für eine Überraschung zu sorgen. Auffallend ist, dass Fonseca und Jódar die einzigen Spieler unter den Top 100 sind, die noch keine 20 Jahre alt sind. Die neue Generation des Tennis bricht durch – und Rafa Jódar ist mittendrin.
