Silva: senegal und japan sind die überraschungsteams der wm!
David Silva, der spanische Fußballlegende, hat im Rahmen der Präsentation der Partnerschaft zwischen LaLiga und Oshee überraschende Ansichten über die anstehende Weltmeisterschaft abgegeben. Während er das Vertrauen in die spanische Nationalmannschaft und insbesondere in junge Talente wie Oyarzabal und Zubimendi zum Ausdruck brachte, sieht er auch außerhalb Europas ernstzunehmende Herausforderer.
Die spanische nationalmannschaft im umbruch
Der frühere Star von Manchester City und Real Sociedad betonte die Bedeutung der jungen Spieler im Kader von Luis de la Fuente. „Oyarzabal wird oft übersehen, aber er ist wichtig“, so Silva. Auch Zubimendi schätze er sehr. Die Atmosphäre im Team sei gut, ein Schlüsselfaktor für den Erfolg in einem Turnier dieser Größenordnung. Er verglich die aktuelle Situation mit der seiner eigenen Zeit, betonte aber, dass „viel passieren kann“ und jedes WM-Spiel seine eigene Geschichte schreibt.
Besonders in Erinnerung geblieben ist Silva ein hart umkämpfter Länderspiel-Auftritt gegen Italien. „Es war extrem heiß, und die richtige Hydrierung vor und während des Spiels war entscheidend, um bis zum Schluss durchhalten zu können“, erinnert er sich an die Anstrengungen in der Verlängerung.

Wer sind die heimlichen favoriten?
Doch Silva blickt auch über den europäischen Fußballraum hinaus. Er sieht in Senegal, dem amtierenden Afrika-Cup-Sieger, und Japan zwei Teams, die das Turnier überraschen könnten. „Frankreich ist natürlich stark, aber Senegal und Japan spielen einen sehr attraktiven Fußball“, so der frühere spanische Nationalspieler. Die Anpassung an die Höhe, wie sie beispielsweise im Spiel gegen Peru notwendig war, stelle für alle Mannschaften eine Herausforderung dar, nicht nur für Spanien.
Silva zeigte sich überzeugt, dass Luis de la Fuente der ideale Trainer ist, um das Team in die richtige Richtung zu führen. „Ich habe zwar noch nicht mit ihm zusammengearbeitet, aber ich glaube, er ist der richtige Mann für Spanien“, erklärte er.
Er kannte die Zeit mit Navas aus gemeinsamen Tagen in Sevilla und lobte dessen professionelle Einstellung. Die Stärke der spanischen Mannschaft liegt ihrer Meinung nach in der Teamchemie und der guten Atmosphäre im Team, Faktoren, die er auch in seiner eigenen Karriere als entscheidend empfand.
Die Frage, ob Spanien die Eurocopa-WM-Doppelt hält, wie es 2008 und 2010 der Fall war, beantwortete Silva vorsichtig. „Es ist möglich, aber ein WM-Turnier ist lang und voller Überraschungen.“
Die Worte des erfahrenen Spielers lassen auf ein spannendes Turnier hoffen, in dem neben den europäischen Top-Teams auch andere Nationen eine wichtige Rolle spielen könnten. Und während Spanien sich auf die Herausforderungen vorbereitet, bleibt die Frage: Kann die junge Generation die Erfolgsgeschichte ihrer Vorgänger fortschreiben?
