Siegen: sportfreunde stellen weichen für die zukunft – mit ex-profi an der schaltstelle

Die Sportfreunde Siegen geben Gas! Während der Aufsteiger in der Regionalliga West den Klassenerhalt bereits gefeiert hat, laufen hinter den Kulissen die Vorbereitungen für eine nachhaltige Zukunft auf Hochtouren. Ein Schlüsselmoment: die vorzeitige Vertragsverlängerung von Geschäftsführer Matthias Georg und die Verpflichtung des neuen Sportdirektors Nicolas Michaty.

Doppeltes herzblut für die blau-weißen

Doppeltes herzblut für die blau-weißen

Matthias Georg, der neben der sportlichen Leitung auch für Finanzen, Marketing und Sponsoring zuständig ist, setzt seine Reise mit den Sportfreunden fort. „Ich fühle mich in Siegen pudelwohl und habe weiterhin das klare Ziel, den Klub strukturell nachhaltig aufzustellen“, so Georg, dessen Vertrag nun frühzeitig verlängert wurde. Doch er ist nicht allein. Ab Donnerstag unterstützt ihn Nicolas Michaty, ein Mann, der der Regionalliga West und den Sportfreunden Siegen bestens bekannt ist.

Michaty, der zwischen 2018 und 2023 die zweite Mannschaft von Fortuna Düsseldorf trainierte, kehrt an seine Wurzeln zurück. Der 52-Jährige, der in den 90er-Jahren selbst das Trikot der Sportfreunde trug, übernimmt die Rolle des Sportdirektors. Seine Aufgabe wird es sein, als Bindeglied zwischen Geschäftsführer Georg, Cheftrainer Boris Schommers und Chefscout Adam Matuschyk zu fungieren – ein entscheidender Faktor für eine reibungslose Zusammenarbeit und eine zielgerichtete Kaderplanung.

Die Weichen für 2026/27 sind bereits gestellt, ein Nachwuchsleistungszentrum geplant und die Rückkehr einer U 23 wird angestrebt. Die Sportfreunde Siegen scheinen fest entschlossen, sich als feste Größe im westdeutschen fußball zu etablieren.

„Dass mit Nico ein weiterer Siegerländer hier Herzblut einbringen wird, freut mich riesig“, so Georg. „Wir stehen schon länger in einem sehr guten Austausch und haben gemerkt, dass unsere Vorstellungen sehr gut zusammenpassen.“ Michaty selbst betont die Offenheit und Vertrauensbasis der Gespräche. „Ich habe die Entwicklung der Sportfreunde Siegen in den vergangenen Monaten intensiv verfolgt und sehe großes Potenzial“, erklärt der Diplom-Sportwissenschaftler. „Gemeinsam wollen wir den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen.“ Die Rückkehr eines Mannes, der die Regionalliga kennt wie seine Westentasche und die DNA der Sportfreunde in sich trägt, könnte genau das sein, was der Verein benötigt, um seine ambitionierten Ziele zu erreichen.

Die Zahlen lügen nicht: Mit 42 Punkten steht die Mannschaft aktuell im komfortablen Mittelfeld der Regionalliga West. Doch die Zukunftsperspektiven sind es, die derzeit am meisten Begeisterung auslösen.