Shaqiri kehrt zurück – basel setzt auf sein ass

Das Experiment dauerte genau ein Spiel. Nach seiner überraschenden Bankrolle gegen Lausanne stehtXherdan Shaqiri beim Heimspiel gegen den Grasshopper Club Zürich wieder in der Startelf des FC Basel. Trainer Stephan Lichtsteiner hat seine Lektion gelernt – oder zumindest gezogen.

Koloto liefert, shaqiri kehrt zurück

Was in der Westschweiz wie ein Vertrauensbruch wirkte, war womöglich Kalkül. Der erst 18-jährige Giacomo Koloto nutzte seine Chance mit einem Doppelpack gegen Lausanne und bewies, dass er mehr ist als eine Notlösung. Trotzdem – oder gerade deshalb – läuft er auch heute wieder im Sturm auf. Shaqiri rückt hinter ihm auf die Zehn. Eine Hierarchie, die Lichtsteiner offenbar nicht aufgeben will.

Wer ebenfalls wieder im Kader steht: Dominik Schmid. Der Außenspieler ist zurück, sitzt aber vorerst auf der Bank. Dafür beginnt Moussa Cissé in der Startelf. Basel hat Optionen – und das ist selten ein schlechtes Zeichen.

Gcz ohne große überraschungen

Gcz ohne große überraschungen

Bei den Grasshoppers bleibt Trainer-Pragmatismus das Motto. Justin Hammel soll hinten die Null halten, Michael Frey vorne für Gefahr sorgen. Interessant: Jonathan Asp Jensen, der beim 1:0-Sieg über Lugano taktisch früh vom Platz musste, steht diesmal von Beginn an auf dem Rasen. Offenbar hat er in dieser Woche überzeugt.

Das Duell hat eine klare Ausgangslage: Basel braucht Punkte für die Tabellenspitze, GCZ will beweisen, dass der Lugano-Sieg kein Zufallstreffer war. Shaqiri zurück in der Startelf ist das Signal, das die Basler Fans hören wollten. Jetzt muss er liefern – nicht die Trainer, nicht die Taktik.