Sevilla vor levante: plaza fordert kampfgeist!
Luis García Plaza hat vor dem Auswärtsspiel gegen Levante die Alarmglocken geläutet. Der Druck steigt, der Kampf um die Liga wird intensiver, und der Coach mahnt seinen Mannschaft zu Höchstleistungen. Ein Sieg ist nicht nur drei Punkte, sondern ein Zeichen der Entschlossenheit in einer entscheidenden Phase der Saison.
Die vorbereitung: ein balanceakt zwischen engagement und auslosung
Die Trainingswoche verlief vielversprechend, mit nahezu dem kompletten Kader an Bord. Plaza musste jedoch schmerzhafte Entscheidungen treffen und drei Spieler für das Reisegepäck auslassen. „Es ist frustrierend, wenn man so talentierte Spieler zurücklassen muss, aber es zeigt, wie groß die Konkurrenz im Team ist“, erklärte der Coach. Die Stimmung sei trotz allem gut, und die Spieler seien sich der Bedeutung des bevorstehenden Spiels bewusst.

Levante: ein gegner, der neu geboren wurde
Die Entwicklung des Gegners seit der Verpflichtung des neuen Trainers ist beeindruckend. Plaza betonte, dass er gegen das stärkste Levante der Saison spielen werde. „Ich habe das bereits in Oviedo gesagt, und es schien, als würde ich etwas Negatives äußern, aber es ist meine ehrliche Einschätzung. Wir müssen ein großartiges Spiel abliefern, um eine Chance zu haben.“ Die Zahlen sprechen für sich: Levante hat in den letzten acht Spielen nur eine Niederlage kassiert, während Sevilla nur einen von sechs Spielen gewinnen konnte.
Ein Wendepunkt? Der jüngste Sieg gegen Getafe hat zwar die Zuversicht der Spieler gestärkt, doch Plaza warnt vor Selbstüberschätzung. „Wir müssen uns auf Levante konzentrieren, ein Team, das sich in letzter Zeit deutlich verbessert hat. Es ist ein Finale, bei dem es um viel geht. Wenn wir gewinnen, machen wir einen großen Schritt nach vorne, sowohl in Bezug auf die zwei aufeinanderfolgenden Siege als auch in Hinblick auf die kommenden Heimspiele.“

Die feria: ein luxus, den man sich nicht leisten kann
Die Feria de Abril in Sevilla fällt in den Zeitraum des wichtigen Spiels gegen Levante. Plaza machte deutlich, dass die Spieler sich voll und ganz auf das sportliche konzentrieren müssen. „Wir spielen am Sonntag, es ist schlichtweg unmöglich, an der Feria teilzunehmen. Ich habe den Spielern gesagt, dass die Erholung nach dem Spiel gegen Levante oberste Priorität hat, als ob es keine Feria gäbe.“
Über die Gerüchte um Sergio Ramos äußerte sich Plaza zurückhaltend: „Was andere sagen, kommentiere ich nicht. Ich konzentriere mich auf mein Team, meine Spieler und meine Aufgabe.“ In Bezug auf Nico Guillén zeigte er sich positiv, betonte aber die schwierige Situation des jungen Talents. „Er hat eine schöne Zukunft vor sich, und ich hoffe, dass er sie hier in Sevilla verwirklichen kann.“
Der Coach zeigte sich zudem zufrieden mit den Fortschritten des Teams bei der taktischen Ausrichtung, betonte aber, dass noch viel Arbeit vor ihnen liegt. „Wir sind auf dem richtigen Weg, aber es gibt noch viel zu tun. Wir müssen die Automatismen verfeinern und die Spieler besser kennenlernen, sowohl als Fußballer als auch als Menschen.“
Die bittere Wahrheit? Das letzte Aufeinandertreffen endete mit einer deutlichen 0:3-Niederlage für Sevilla. Die Hoffnung auf einen Revanchefaktor ist gering, aber Plaza ist zuversichtlich: „Wenn wir gewinnen, machen wir einen Riesensprung nach vorne. Es ist eine Aufgabe, die wir annehmen müssen.“
